Im Herzen von Wien-Währing, umgeben von schönen, alten Gründerzeitgebäuden und einer charmanten Parkanlage, gibt es Neuigkeiten! Die Bezirksvorstehung hat erste Pläne für den Aumannplatz vorgestellt, und die Währinger Bürgerinnen sind eingeladen, ihre Meinungen dazu zu äußern. Von Kritik an wegfallenden Parkplätzen bis hin zu Freude über neue Bäume – die Reaktionen könnten nicht vielfältiger sein. Die Pläne für den Aumannplatz werden ab Dienstag, dem 12. Mai, in einer Pop-Up-Ausstellung zu sehen sein. Hier können alle Interessierten ihre Ideen und Anregungen einbringen, sei es im Feedback-Kasten oder per E-Mail an aumann@gbstern.at.
Besonders spannend ist das Ziel der Neugestaltung. Die aktuellen Gestaltungselemente stammen schließlich aus den 1980er Jahren und sind stark auf den Autoverkehr fokussiert. Laut einer Sozialraumanalyse aus dem Jahr 2021 und einem Beteiligungsprozess in den Jahren 2022 und 2023 haben mehr als 1.200 Währinger Bürgerinnen Ideen eingebracht, die sich für weniger Autoverkehr und mehr Platz für Grünflächen sowie soziale Interaktionen aussprechen. Das klingt nach einem echten Aufbruch in eine freundlichere, lebendigere Stadt!
Neugestaltung und Bürgerbeteiligung
Die Neugestaltung des Aumannplatzes hat das Potenzial, den Platz in einen lebendigen urbanen Raum zu verwandeln. Das Grobkonzept sieht eine Fußgängerinnen-Zone vor, die mit Grünflächen, neuen Bäumen, Sitzmöbeln und sogar Schanigärten ausgestattet werden soll. Die Verkehrssituation soll ebenfalls überarbeitet werden – Stadteinwärtsverkehr könnte künftig über die Gentzgasse geleitet werden, was der Währinger Straße Platz für Fußgängerinnen geben würde. Das klingt nach einem Ort, an dem man gerne verweilt und sich mit Freunden trifft.
Ein weiteres Highlight der Neugestaltung ist die geplante Erweiterung der Nutzungsmöglichkeiten im Park. Neue Sitzmöbel, ein Wasserspiel und sogar eine kleine Bühne könnten bald Einzug halten. Da kann man sich beim nächsten Sommerfest oder einfach nur beim Entspannen im Park schon mal auf unterhaltsame Nachmittage freuen. Und nicht zu vergessen: Die alten Bäume, die die ruhige Mitte des Platzes bilden, bleiben erhalten, was dem ganzen Vorhaben eine gewisse Beständigkeit verleiht.
Termine und Beteiligungsformate
Für alle, die sich aktiv einbringen wollen, gibt es mehrere Info-Termine, die man sich im Kalender markieren sollte. Am 12. Mai von 16.30 bis 19 Uhr findet die Präsentation des Grobkonzepts statt – gleichzeitig wird die Pop-Up-Ausstellung eröffnet. Eine Sprechstunde zum Grobkonzept ist für den 17. Juni angesetzt, während am 16. September die finale Präsentation der Planung folgt. Das gibt allen Bürgerinnen die Chance, ihre Stimmen zu erheben und aktiv an der Gestaltung ihres Wohnraums mitzuwirken.
Ein bisschen wie das Projekt PARTI-VR, das vom Fraunhofer IFF und der Stadt Magdeburg ins Leben gerufen wurde – hier werden Bürgerinnen aktiv in die Stadtentwicklung eingebunden, und zwar auf eine ganz innovative Weise. Mit Technologien wie Virtual Reality und analogen Mitmachformaten wird eine Verbindung geschaffen, die es erlaubt, Ideen zur städtischen Gestaltung zu äußern. Das könnte vielleicht auch in Wien Schule machen, so dass solche Projekte nicht nur in der digitalen Welt, sondern auch in der realen Umgebung an Bedeutung gewinnen.
Insgesamt ist der Aumannplatz auf dem besten Weg, sich in einen lebendigen, einladenden Ort zu verwandeln, der die Gemeinschaft zusammenbringt. Hier können die Währinger*innen nicht nur ihre Meinungen äußern, sondern auch Teil eines größeren Wandels in ihrer Nachbarschaft werden. Und mal ehrlich – wer freut sich nicht über mehr Grün, weniger Verkehr und einen Platz, an dem man sich wohlfühlt?