Heute ist der 19.05.2026, und in Wien-Währing gibt es Neuigkeiten, die das Herz eines jeden jungen Menschen höher schlagen lassen! Im Rahmen des Kinder- und Jugendparlaments wurden sage und schreibe 89 Vorschläge gesammelt, die allesamt darauf abzielen, das Umfeld für Kinder und Jugendliche freundlicher zu gestalten. Was für eine Initiative! Fast zwei Drittel dieser Ideen werden nun tatsächlich umgesetzt. Man kann sich vorstellen, wie viel Kreativität in diesen Vorschlägen steckt – von Graffiti-Workshops über Schachspielplätze bis hin zu mehr Begrünung und Verbesserungen in den Parks, die während der warmen Monate so wichtig sind.
Besonders spannend sind die Vorschläge, die sich mit Tierschutz beschäftigen. Ein Fledermaushaus und eine Futterstation für Wildtiere sind nur einige der Ideen, die nicht nur das Bewusstsein für unsere tierischen Nachbarn stärken, sondern auch einen Beitrag zur Biodiversität leisten. Die Jugendlichen möchten auch mehr Veranstaltungen im Bezirk, und so erhoffen sie sich Mitmachstationen beim Währinger Sommerfest. Das klingt nach einer großartigen Möglichkeit, sich zu vernetzen und Spaß zu haben!
Engagement und Zusammenarbeit
Am Kinderparlament haben sich nicht weniger als 26 Volksschulklassen beteiligt, während das Jugendparlament durch zwei Schulen und den Jugendtreff Währing repräsentiert wurde. Die Anträge wurden in Workshops erarbeitet und dann bei Sitzungen im Festsaal der Bezirksvorstehung übergeben. Hier zeigt sich das Engagement, das die Jugendlichen für ihre Ideen aufbringen. Es ist nicht nur eine Frage von Wünschen, sondern auch von Wissen: In den Antwortsitzungen erfahren die Kinder und Jugendlichen, welche ihrer Projekte realisierbar sind und welche nicht. Dabei lernen sie ganz nebenbei etwas über Stadtplanung, Zuständigkeiten sowie die rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen. Eine wertvolle Erfahrung!
Die Bezirksvorstehung arbeitet eng mit den zuständigen Dienststellen der Stadt Wien zusammen, um die Umsetzbarkeit der Vorschläge zu prüfen. Es ist ein Prozess, der Zeit braucht, aber die Begeisterung der Jugendlichen ist ansteckend. Die Beteiligungsformate werden vom Wiener Familienbund im Auftrag des Bezirks organisiert, was die Professionalität und Seriosität der Initiative unterstreicht. Die nächste Runde des Kinder- und Jugendparlaments startet im Schuljahr 2026/27, und man kann nur hoffen, dass noch mehr junge Stimmen Gehör finden.
