Heute ist der 27.09.2026 und in Wiener Neustadt wird es immer hektischer auf den Straßen – vor allem durch die boomenden E-Scooter. Doch das hat seine Schattenseiten. Die Zahl der E-Scooter-Unfälle in Niederösterreich hat sich in den letzten zwei Jahren fast verdoppelt! Ein besorgniserregender Trend, der nicht ignoriert werden kann. Allein im Jahr 2025 wurden in Österreich 2.749 E-Scooter-Unfälle mit Personenschaden registriert. Das entspricht einem Anstieg von 56 Prozent im Vergleich zu 2023. Da bleibt einem die Spucke weg! Sechs Menschen verloren sogar ihr Leben, während 473 schwer und 2.124 leicht verletzt wurden. Ein echter Weckruf für alle, die auf zwei Rädern unterwegs sind.

Der ÖAMTC hat die Alarmglocken läuten hören und reagiert mit einem Angebot, das viele interessieren dürfte. Kostenlose E-Scooter-Kurse! Die Kurse sind für alle Fahrer:innen ab zehn Jahren gedacht und richten sich an alle Erfahrungsstufen. Hier lernt man nicht nur die wichtigsten Verkehrsregeln für E-Scooter in Österreich, sondern auch, wie man sicher bremst und ausweicht. Ein interaktives Theorie-Quiz sorgt dafür, dass die Theorie nicht zu trocken wird. Und damit nicht genug: Die Kurse schärfen auch das Gefahrenbewusstsein und fördern die Selbsteinschätzung des eigenen Fahrverhaltens. Ein wirklich umfassendes Programm!

Neueste Gesetzgebung und Helmpflicht

Seit dem 1. Mai 2026 sind neue gesetzliche Bestimmungen für E-Scooter in Kraft, doch viele wissen noch gar nicht Bescheid darüber. Der ÖAMTC fordert zudem eine altersunabhängige Helmpflicht, denn nur etwa 10% der E-Scooter-Fahrer tragen einen Helm – und das, obwohl Kopfverletzungen häufig sind. Komischerweise ist das Tragen eines Helms für viele ein Tabuthema. Dabei wäre es so einfach, die Verletzungsgefahr erheblich zu senken! Und Alkohol? Der erhöht das Sturzrisiko und verschärft die Verletzungsfolgen, vor allem im Kopf- und Brustbereich. Bei den 55- bis 64-Jährigen war fast jede:r Dritte alkoholisiert, als es zum Unfall kam. Das muss man sich mal vorstellen!

Die Unfallstatistik zeigt deutlich, dass E-Scooter eine hohe Unfallanfälligkeit aufweisen, was nicht nur an der Bauweise, sondern auch an der stehenden Fahrposition liegt. Häufigste Verletzungen sind Kopf- und Gesichtsverletzungen sowie Verletzungen der oberen Extremitäten. In diesem Zusammenhang appelliert der ÖAMTC an die E-Scooter-Fahrer, verantwortungsbewusst zu fahren und Alkoholkonsum zu meiden. Die Zahlen sprechen für sich: Die meisten Unfälle geschehen innerorts, besonders abends oder nachts.

Ein Blick über die Grenze

Es ist auch interessant zu sehen, wie sich die Situation in Deutschland entwickelt. Laut einer ADAC-Studie sind die E-Scooter-Unfälle dort ebenfalls dramatisch gestiegen. Im Jahr 2025 gab es 16.496 E-Scooter-Unfälle mit Personenschaden, ein Anstieg von 38 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders alarmierend: Fast die Hälfte der getöteten E-Scooter-Fahrer starb bei Alleinunfällen. Und auch hier ist der Einfluss von Alkohol nicht zu unterschätzen. 2025 waren 101 von 1000 E-Scooter-Fahrern alkoholisiert, was die Unfallgefahr erheblich erhöht.

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Wenn man all diese Statistiken betrachtet, wird einem erst richtig bewusst, wie wichtig es ist, sich gut über das eigene Fahrverhalten und die rechtlichen Rahmenbedingungen zu informieren. Vielleicht sollten wir alle etwas bewusster mit unseren E-Scootern umgehen. Schließlich geht es um unsere Sicherheit und die unserer Mitmenschen.