Drama und Emotionen: Ein Fußballabend der Extraklasse in St. Andrä
Heute ist der 21.09.2026 und der Sportplatz in St. Andrä war Schauplatz eines packenden Duells in der Regionalliga Süd Kärnten. Rund 380 Zuschauer fanden sich ein, um das Aufeinandertreffen der WAC Amateure und des ATSV Wolfsberg zu verfolgen. Ein Spiel, das von Drama und Spannung geprägt war, und das auch die Nerven der Fans arg strapazierte.
Der Schiedsrichter Daniel Trampusch pfiff pünktlich zur angepeilten Zeit und schon in der 9. Minute wurde es laut im Stadion. Ein Eigentor von Fabian Rothleitner sorgte für die frühe Führung der WAC Amateure, die damit mit 1:0 in Front lagen. Doch die Antwort der Wolfsberger ließ nicht lange auf sich warten. Patrick Pfennich glich nur fünf Minuten später aus und stellte auf 1:1.
Rote Karten und Elfmeter
Die Partie nahm schnell an Fahrt auf. In der 20. Minute gab es für die ATSV Wolfsberg jedoch einen Rückschlag – Thomas Wagner sah nach einem Foulspiel die Rote Karte. Ein schwerer Verlust für die Gäste, die nun in Unterzahl spielen mussten. Trotz dieser schwierigen Situation zeigten sie eine starke Defensivleistung und hielten die WAC Amateure in Schach. Die WAC Amateure drängten auf den Führungstreffer, doch der ATSV blieb gefährlich und nutzte einen Elfmeter in der 35. Minute, den Žiga Rožej sicher verwandelte. Plötzlich führten die Gäste mit 2:1.
Die zweite Halbzeit gehörte dann den WAC Amateuren, die alles nach vorne warfen, um den Ausgleich zu erzielen. Doch es wollte einfach nicht klappen. Immer wieder scheiterten sie an der gut organisierten Abwehr der Wolfsberger oder am eigenen Unvermögen. Die Zeit tickte unerbittlich und als die 84. Minute anbrach, schien der Ausgleich bereits in weite Ferne gerückt. Doch dann, ein letzter Hoffnungsschimmer: Niklas Ramsbacher erzielte den vielumjubelten Ausgleich zum 2:2.
Ein Punkt für beide
Am Ende blieb es beim gerechten Unentschieden, das sowohl für die WAC Amateure als auch für den ATSV Wolfsberg einen Punkt bedeutete. Die WAC Amateure konnten sich über ihre starke Leistung in der zweiten Halbzeit freuen, während der ATSV Wolfsberg trotz der Unterzahl bewies, dass sie auch in schwierigen Situationen zusammenhalten und stark auftreten können.
Trainer Gernot Rainer von den WAC Amateuren und sein Kollege Nenad Pavicevic vom ATSV Wolfsberg hatten sicherlich viel Gesprächsstoff nach diesem emotionalen Match. Für die Zuschauer war es ein Spektakel, das sie so schnell nicht vergessen werden. Ein typischer Montagabend im österreichischen Fußball, der die Herzen der Fans höher schlagen ließ.
