Bundesheer pumpt 35 Millionen Euro in Waldviertels Wirtschaft
Heute ist der 25.09.2026, und in Zwettl gibt es aufregende Neuigkeiten für die heimische Wirtschaft! Das Bundesheer plant Investitionen von rund 35 Millionen Euro im Waldviertel. Diese bedeutenden Mittel sollen dazu beitragen, die Regionalwirtschaft zu stärken und den Kontakt zwischen dem Bundesheer und den lokalen Unternehmen zu intensivieren.
Die Initiative „Wirtschaft.Bundesheer.Beschaffung“ ist ein zentraler Bestandteil dieser Strategie. In enger Zusammenarbeit mit dem Militärkommando und der Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ) sowie der Wirtschaftsagentur ecoplus zielt sie darauf ab, die Chancen für Waldviertler Firmen bei Bundesheer-Aufträgen zu verbessern. Bei einer Regionalkonferenz in der WKNÖ-Bezirksstelle Waidhofen/Thaya wurden bereits einige dieser Möglichkeiten diskutiert. Unter den Teilnehmern waren prominente Vertreter wie Bürgermeister Josef Ramharter und der NÖ Militärkommandant Georg Härtinger.
Investitionen in Infrastruktur
In den kommenden vier Jahren werden die Investitionen in vier Heeres-Standorte fließen: die Kuenringer-Kaserne in Weitra, die Radetzky-Kaserne in Horn, der Truppenübungsplatz Allentsteig und die Liechtensteinkaserne ebenfalls in Allentsteig. Konkrete Projekte sind bereits geplant, darunter der Ausbau von EDV-Anlagen für die Kuenringer-Kaserne, umfassende Sanierungen und Neubauten von Mannschaftsgebäuden sowie Garagen. Auch der Ausbau der urbanen Trainingsanlage in Allentsteig steht auf der Agenda.
Georg Härtinger betonte in seiner Ansprache die Notwendigkeit dieser Investitionen, insbesondere angesichts globaler Unsicherheiten und der Bedrohung durch Cyberangriffe. Es ist wichtig, dass die regionalen Unternehmen von diesen Entwicklungen profitieren können. Bundesrat Sebastian Stark hob die wirtschaftliche Bedeutung des Bundesheers für das Waldviertel hervor. Die Stärkung der Regionalwirtschaft ist schließlich ein Ziel, das alle Beteiligten eint.
Unterstützung für die Unternehmen
Marlene Lauter, Obfrau der WKNÖ-Bezirksstelle, sprach sich klar für regionale Vergaben aus, um die Wirtschaft vor Ort zu stärken. Währenddessen erläuterte Johannes Salesny vom Bundesministerium für Landesverteidigung, wie das Verfahren bei den Auftragsausschreibungen des Bundesheers ablaufen wird. Die Präsentation der „Initiative Wirtschaft und Sicherheit“ durch Claus Zeppelzauer, Geschäftsführer von ecoplus, gab den Anwesenden einen umfassenden Überblick über die Unterstützungsmöglichkeiten.
Ab September 2026 wird die Wirtschaftskammer zudem regionale Beschaffungsworkshops anbieten, um Betriebe bei den Ausschreibungen zu informieren und zu begleiten. Das ist eine hervorragende Gelegenheit für die Firmen im Waldviertel, sich auf die bevorstehenden Aufträge vorzubereiten und ihre Chancen zu maximieren.
Langfristige Perspektiven
Die Situation in Niederösterreich wird sich in den kommenden Jahren weiter entwickeln. Im Jahr 2026 fließen rund 102 Millionen Euro in militärische Infrastruktur, und für 2027 sind sogar 103 Millionen Euro eingeplant. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner hatte bereits Maßnahmen vorgestellt, um Unternehmen bei Bundesheer-Aufträgen zu unterstützen. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner und Wirtschaftskammer-Präsident Wolfgang Ecker waren ebenfalls bei dieser Präsentation anwesend, was die Wichtigkeit dieser Initiative unterstreicht.
Die Verknüpfung von Sicherheit und Wirtschaft ist ein zentrales Anliegen. Investitionen in die Sicherheit sollen nicht nur den militärischen Schutz gewährleisten, sondern auch Wertschöpfung, Innovation und Arbeitsplätze schaffen. Das ist eine Win-Win-Situation für die gesamte Region!
Das Waldviertel hat also allen Grund zur Freude – die kommenden Jahre versprechen interessante Entwicklungen, die nicht nur das Bundesheer, sondern vor allem die lokalen Unternehmen und die gesamte Wirtschaftsstruktur voranbringen werden.
