Heute ist der 13.05.2026 und die Nachricht von Dietmar Schotts Tod hat viele Herzen berührt. Der ehemalige Sportchef, Reporter und Moderator des WDR ist am 12. Mai 2026 im Alter von 88 Jahren in Linz am Rhein verstorben. Schott, der in Köln geboren und in Hamburg aufgewachsen ist, hinterlässt eine beeindruckende Karriere, die sich über vier Jahrzehnte erstreckte. Seine Stimme war vielen als Moderator der beliebten Radiosendung „Sport und Musik“ bekannt, und er hat in über 2.000 Sendungen die Zuhörer begeistert.

Bereits 1962 kehrte Schott als Sportredakteur zum WDR zurück, nachdem er zuvor freiberuflich für den Norddeutschen Rundfunk gearbeitet hatte. Im Laufe seiner Karriere war er nicht nur Moderator, sondern auch ein leidenschaftlicher Kommentator, der die Fußball-Bundesliga seit ihrer Gründung begleitete und sich selbst als „Kind der Bundesliga“ bezeichnete. WDR-Intendantin Dr. Katrin Vernau würdigte ihn als „Hörfunk-Legende“ und betonte seine immense Bedeutung für Fußballfans.

Ein Mann für viele Sportarten

Dietmar Schott war weit mehr als nur ein Fußballexperte. Er brachte sein Wissen und seine Begeisterung auch in den Pferdesport und Basketball ein. So war er nicht nur als Kommentator bei zahlreichen Sportereignissen präsent, sondern auch als Manager beim BSC Saturn Köln aktiv. Unter seiner Ägide feierte der Verein einige Erfolge, darunter DBB-Pokalsiege in den Jahren 1980, 1981 und 1983 sowie deutsche Meistertitel in den Jahren 1981, 1982, 1987 und 1988. Die Verpflichtung von Spielern wie Ralph Klein und Tony DiLeo waren weitere Meilensteine seiner Karriere, die er oft ehrenamtlich in verschiedenen Funktionen – sei es als Manager, Pressesprecher oder Teambetreuer – ausübte.

Seine Leidenschaft für den Sport war unverkennbar. Schott war nicht nur ein herausragender Moderator, sondern auch ein talentierter Journalist, der die Zeitschrift „Der Jazzer“ gründete und sich somit auch in der Jazzszene einen Namen machte. Seine Berichterstattung erstreckte sich über bedeutende Ereignisse wie den „Prix d’Amérique“ und die Olympischen Spiele, bei denen er insgesamt elf Mal vor Ort war. Das ist schon beeindruckend!

Ein bleibendes Erbe

Nach seinem Rückzug aus dem aktiven Geschäft im Jahr 2002, wo er die Nachfolge von Kurt Brumme als WDR-Sportchef antrat, veröffentlichte Schott 2008 das Buch „Ich danke Sie!“ über den legendären Fußballer Willi „Ente“ Lippens. Sein Wirken wurde mit Preisen wie dem „Herbert-Zimmermann-Preis“ und dem „Weltpreis“ in Neuseeland gewürdigt, wo er sich gegen 149 andere Kollegen durchsetzte. Man könnte sagen, er lebte für den Sport und hinterlässt eine Lücke, die schwer zu füllen sein wird.

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Im September 2025 hatte ein Sturz dazu geführt, dass Schott ins Pflegeheim in Aegidienberg einziehen musste. Es ist traurig zu sehen, wie das Alter selbst die Größten unter uns niederzwingen kann. Aber sein Erbe – die unzähligen Kommentare, die leidenschaftliche Berichterstattung und die Begeisterung, die er verbreitete, werden weiterleben. Dietmar Schott wird in den Herzen vieler Sportfans weiterleben, und seine Beiträge zum Sport werden nicht vergessen werden.