Tokio
Toshifumi Suzuki, der Gründer von Seven-Eleven Japan und weithin als Vater der japanischen Convenience-Store-Branche angesehen, verstarb am 18. Mai 2023 an Herzversagen, wie Seven & i Holdings am Montag mitteilte. Er wurde 93 Jahre alt.
Frühes Leben und Karriere
Suzuki wurde 1932 in Nagano geboren und trat 1963 nach seiner Tätigkeit bei einem Buchgroßhändler in das Einzelhandelsunternehmen Ito-Yokado ein. Trotz anfänglicher Skepsis schloss er sich 1973 mit Southland Corp, dem US-Betreiber von 7-Eleven, zusammen, um Seven-Eleven Japan zu gründen und eröffnete im folgenden Jahr den ersten Laden in Tokio.
Innovationen im Einzelhandel
Er war Pionier in der Nutzung von Daten zur Anpassung des Sortiments und entwickelte ein Geschäftsmodell, das auf Fertiggerichten und einer schnellen Warenrotation basierte. Damit half er, Convenience-Stores zu einem Eckpfeiler der Einzelhandelslandschaft Japans zu machen.
Suzuki führte auch die erfolgreiche Sanierung und Rettung von Southland in den frühen 1990er Jahren, nachdem die Muttergesellschaft von 7-Eleven aufgrund enormer Schulden aus einem Leveraged Buyout Insolvenz anmelden musste.
Gründung von Seven & i Holdings
Im Jahr 2005 gründete Suzuki Seven & i Holdings und leitete deren Expansion zu einem Einzelhandelskonglomerat. Obwohl der leidenschaftliche Bücherwurm 2016 nach einem Führungsstreit als Vorsitzender zurücktrat, blieb er eine einflussreiche Persönlichkeit in der Einzelhandelsbranche Japans.
