Max Kronawitter erhält den Pauline-Herber-Preis für sein Engagement in der katholischen Bildung und Erziehung
Heute ist der 19.06.2026 und in Eichstätt hat eine ganz besondere Veranstaltung stattgefunden, die die Herzen vieler Menschen berührt hat. Max Kronawitter, ein Filmemacher aus Eurasburg, wurde mit dem renommierten Pauline-Herber-Preis ausgezeichnet. Dieser Preis, der mit 2.000 Euro dotiert ist, wird alle zwei Jahre vom Bundesverband „Verein katholischer deutscher Lehrerinnen (Vkdl)“ verliehen und würdigt Personen oder Organisationen, die sich für katholische Bildung und Erziehung engagieren. Die Verleihung fand im historischen Prunksaal des Eichstätter Priesterseminars statt und bot einen feierlichen Rahmen für diese Ehrung.
Ursula Maria Fellner, die Vorsitzende der katholischen Lehrerinnen, hielt eine bewegende Laudatio, in der sie Kronawitters Engagement für soziale Randgruppen und die tiefgründigen Themen seiner Filme lobte. Diese Filme beleuchten nicht nur existenzielle Fragen wie unheilbare Krankheiten und soziale Ausgrenzung, sondern auch Grenzerfahrungen und Märtyrertum. Ein echter Mutmacher, dieser Kronawitter!
Festakt mit ergreifenden Momenten
Der Festtag begann mit einem Pontifikalamt, das von Weihbischof Dr. Josef Graf im Eichstätter Dom zelebriert wurde. Das war ein würdiger Auftakt! Im Anschluss hielt Dr. Bruno Grimm, ein angesehener Filmwissenschaftler, die Laudatio auf Kronawitter. Prof. Dr. Veit Neumann, ein Diplompädagoge und Pastoraltheologe, folgte mit einem Festvortrag, der die Zuhörer tief berührte. Es war spürbar, dass die Anwesenden sich in einem Raum der Inspiration und der Reflexion befanden.
Ein weiteres Highlight war die Lesung aus Kronawitters Buch „Ikarus stürzt“, die nicht nur literarisch ansprechend, sondern auch interaktiv war. Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, Fragen an den Autor zu stellen – eine tolle Gelegenheit! Die Veranstaltung war für alle Teilnehmenden kostenfrei, allerdings war für die Mahlzeiten eine Anmeldung notwendig. Das zeugt von einer gut organisierten Veranstaltung, die auch an die Bedürfnisse der Teilnehmenden gedacht hat.
Ein Preis mit Tradition
Der Pauline-Herber-Preis wird seit 2022 jährlich verliehen und ist nach der Verbandsgründerin Pauline Herber benannt. Die Auszeichnung richtet sich an Personen, die sich in besonderem Maße für das christliche Menschenbild und wissenschaftliche Arbeiten im Bildungsbereich einsetzen. In einer Zeit, in der soziale Themen oft in den Hintergrund gedrängt werden, ist es umso wichtiger, dass solche Preise verliehen werden. Max Kronawitter ist ein Beispiel dafür, wie Film und Kunst dazu beitragen können, gesellschaftliche Themen aufzugreifen und wichtige Diskussionen anzustoßen.
Die Veranstaltung bietet nicht nur eine Plattform für die Ehrung von Kronawitter, sondern auch eine Gelegenheit für alle, sich mit den Themen auseinanderzusetzen, die in seinen Filmen behandelt werden. In einer Zeit, in der es oft an Empathie mangelt, ist es entscheidend, dass solche gesellschaftlichen Fragestellungen ins Licht gerückt werden.
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