Gestern war es wieder so weit: Der Schwörmontag in Ulm hat die Stadt in ein buntes Fest verwandelt! Am 20. Juli 2026 um genau 19:48 Uhr endete die Berichterstattung über dieses traditionsreiche Ereignis, das die Ulmer Bevölkerung seit Jahrhunderten begeistert. Die Feierlichkeiten sind ein Mix aus Tracht, Tradition und viel guter Laune. Man kann es sich nicht anders vorstellen – das Schwörmontagsfest ist einfach ein Muss im Jahreskalender der Stadt! Hier gibt es alle Details aus dem Liveblog.

Der Tag begann mit einer Schwörrede, die um 11 Uhr gehalten wurde. Martin Ansbacher, der Oberbürgermeister, sprach über die Themen Bildung und Wohnraum in Ulm und betonte die Bedeutung der Kommunen in der Demokratie. Es war ein feierlicher Moment, als er den Schwur leistete, und viele Bürger waren gekommen, um das Ereignis am Schwörbalkon zu verfolgen. Das Wetter spielte ebenfalls mit: 23 Grad, sonnig mit ein paar Wölkchen – optimale Bedingungen für ein Volksfest!

Nabada und Feierlichkeiten

Der Nachmittag war geprägt von fröhlichem Treiben an der Donau, wo das Nabada, ein traditionelles Wasserfest, um 16 Uhr startete. Die Vorbereitungen dafür liefen schon früh am Tag, und ich kann mir vorstellen, wie die Vorfreude in der Luft lag. Mit 400 ehrenamtlichen Helfern und vielen Zuschauern, die die Themenboote bewunderten, war die Stimmung einfach grandios! Wussten Sie, dass die Zuschauer sogar ihr beliebtestes Themenboot wählen konnten? Die Abstimmung war bis zum 21. Juli 14 Uhr geöffnet. Ich kann mir die Aufregung gut vorstellen!

Die Innenstadt füllte sich schnell, während sich die Donau und das Ufer leerten. Viele feierten entspannt im Biergarten, andere waren laut und ausgelassen in der Stadt unterwegs. Es gab Musik, Essensstände und jede Menge Gelegenheiten, um mit Freunden anzustoßen. Die ganze Atmosphäre war einfach zum Genießen! Auch die letzten Nabader waren noch auf der Donau, und die Feierlichkeiten schienen kein Ende zu nehmen.

Ein bisschen Geschichte

Der Schwörmontag hat eine lange Tradition, die bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht. Ursprünglich wurde er eingeführt, um den Streit zwischen Patriziern und Zünften zu schlichten. Der Große Schwörbrief von 1397 garantierte gleiches Stimmrecht für alle Parlamentsmitglieder. Ein Brauch, der nach dem Zweiten Weltkrieg wiederbelebt wurde, als Oberbürgermeister Theodor Pfizer 1949 den Schwörakt erneut einführte. Die Schwörrede wurde 2007 erstmals live im Internet übertragen – ein echter Fortschritt!

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Es ist auch interessant zu wissen, dass die meisten städtischen Dienststellen am Schwörmontag bereits um 10:30 Uhr schließen, während der Einzelhandel meist am Mittag schließt. So bleibt genug Zeit, um das Fest in vollen Zügen zu genießen. Und falls das Wetter mal nicht mitspielt, wird die Schwörfeier einfach in das Ulmer Münster verlegt – so kann man sich sicher sein, dass der Schwörmontag immer stattfindet!

Das Nabada, das alle vier Jahre an den beiden Sonntagen vor dem Schwörmontag stattfindet, wurde offiziell 1927 eingeführt und ist mittlerweile ein fester Bestandteil der Feierlichkeiten. Mich würde nicht wundern, wenn beim letzten Nabada 2015 über 60.000 Besucher gezählt wurden. Ein Spektakel, das man einfach erlebt haben muss!

Der Schwörmontag bleibt ein ganz besonderes Fest, das die Ulmer Bürger und Gäste zusammenbringt. Die Mischung aus Tradition, Gemeinschaft und Freude macht ihn zu einem Highlight im Sommer. Wie es aussieht, wird auch in den kommenden Jahren die Stadt am Schwörmontag wieder im Zeichen der Feierlichkeiten erstrahlen. Wer weiß, vielleicht sieht man sich ja das nächste Mal am Schwörbalkon oder bei einem der vielen Themenboote!

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