Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz hat kürzlich alle verfügbaren Koppel- und Weidetore vergeben. Das Interessenbekundungsverfahren ist bereits abgeschlossen und die Nachfrage war – um es milde auszudrücken – enorm. Wer sich nicht rechtzeitig registriert hat, schaut nun leider in die Röhre. Aber es gibt einen kleinen Hoffnungsschimmer: Bei Abwicklungen oder nicht wahrgenommenen Abholungen könnten die Tore erneut verfügbar werden. Dann könnte es sein, dass bereits registrierte Interessenten kontaktiert werden, um eine zweite Chance zu erhalten.
Das Besondere an diesen Toren ist, dass sie ursprünglich aus dem Einsatz gegen die Afrikanische Schweinepest stammen. Das heißt, sie kommen mit ein paar Gebrauchsspuren daher – aber hey, wer kann bei einem Festpreis von 100 Euro schon nein sagen? Die Vergabe der Tore erfolgt nach dem Windhundprinzip, was bedeutet, dass maximal zehn Tore pro Person gekauft werden können. Die Abholung findet im Raum Senftenberg in Eigenregie statt, und Interessenten müssen sich über ein Online-Formular anmelden. Nach erfolgreicher Registrierung gibt’s dann eine E-Mail mit Rechnung und Kaufvertragsentwurf. Die Übergabe erfolgt durch Selbstabholung; die Verladung muss also selbst organisiert werden. Ein bisschen Abenteuer darf ja auch sein, oder? Doch, das hat schon seinen Reiz, wenn man selbst Hand anlegt!
Verkauf von Schutzzäunen in Sicht
Ein weiteres spannendes Thema ist der geplante Verkauf von Teilen der insgesamt etwa 275 Kilometer langen Schutzzäune, die ebenfalls im Zusammenhang mit der Afrikanischen Schweinepest stehen. Hier plant der Landkreis, im ersten Halbjahr 2026 Details zum Verkaufsverfahren auf seiner Webseite bekannt zu geben. Man darf gespannt sein – vielleicht wird dies eine weitere Gelegenheit für Landwirte und Interessierte, sich mit wertvollem Material einzudecken. So wird nicht nur die landwirtschaftliche Infrastruktur gestärkt, sondern auch ein kleiner Beitrag zum Umweltschutz geleistet.
Für alle, die sich für weitere Verkaufsangebote wie etwa Schutzzaunmaterial interessieren, lohnt sich ein regelmäßiger Besuch der Webseite des Landkreises. Dort werden rechtzeitig Informationen veröffentlicht, die man nicht verpassen sollte. So bleibt man am Puls der Zeit und hat die Chance, sich notwendige Materialien zu sichern.
Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz hat mit dieser Aktion nicht nur ein praktisches Problem gelöst, sondern auch ein Zeichen gesetzt – sowohl für die Landwirtschaft als auch für den Naturschutz. Wer weiß, vielleicht wird der nächste große Erfolg ein umweltbewusster Umgang mit landwirtschaftlichen Ressourcen sein? Die Zukunft bleibt spannend.
