Heute ist der 27.05.2026 und wir blicken über die Grenze nach Deutschland, konkret nach Delmenhorst. Dort gibt es aufregende Nachrichten aus der Schachwelt! Vier talentierte Schachspielerinnen, Liz Eitel, Sabrina Elisabeth Weiß, Lia Anders und Lea Hayen, haben im März 2023 die niedersächsische Schullandesmeisterschaft im Schach gewonnen. Ein Grund zu feiern, denn das zeigt, dass Mädchen auch im Schach ganz vorne mitspielen können – und das nicht nur in der Schule, sondern auch auf größeren Bühnen.
Liz Eitel, die am Willms-Gymnasium Delmenhorst lernt, hat sich mit ihrem unermüdlichen Training einen Namen gemacht. Bis zu zwei Stunden täglich widmet sie sich dem Schachspiel. Ihre Leidenschaft hat sie vor acht Jahren durch ihren älteren Bruder entdeckt. Ein beeindruckender Werdegang! Ihr Wechsel vom Delmenhorster Schachklub zu Werder Bremen markiert einen weiteren Schritt auf ihrer Schachreise. Und das ist noch nicht alles: Eitel hat die Bremer Landesmeisterschaft der Frauen gewonnen und plant, an internationalen Turnieren teilzunehmen. Ihr Vater, der selbst nicht Schach spielt, motiviert sie und begleitet sie zu Turnieren – ein echter Vater, der seinen Kindern den Rücken stärkt!
Das Team der Champions
Auch die anderen drei Schachspielerinnen haben ihre eigenen Geschichten. Lea Hayen hat bereits im Kita-Alter mit dem Schachspiel begonnen, unter Anleitung ihres Vaters. Diese frühe Begeisterung hat sich als wertvoller Vorteil erwiesen. Lia Anders hingegen hat zwei Jahre beim DSK (Delmenhorster Schachklub) gespielt, bevor sie sich entschied, hauptsächlich online zu spielen – vielleicht ist das die Zukunft des Schachs? Und Sabrina Elisabeth Weiß? Sie fand ihren Weg zum Schachspiel vor vier Jahren, inspiriert von ihrer besten Freundin. Gemeinsam spielen sie in der AG am Willms-Gymnasium und setzen sich mit Disziplin, Konzentration und Motivation für ihren Schacherfolg ein.
Ein besonders interessanter Aspekt, den die vier Schülerinnen betonen, ist die psychologische Komponente des Schachspiels. Sie sehen es als Vorteil, dass Jungs sie oft unterschätzen. Das gibt ihnen einen zusätzlichen Schub, um ihre Gegner zu überlisten und zu überraschen. Wer hätte gedacht, dass so viel Taktik nicht nur auf dem Brett, sondern auch im Kopf abläuft?
Vorbilder und Inspiration
Liz Eitel hat zwei wichtige Vorbilder: den Bremer Großmeister Dmitrij Kollars und ihre Trainerin Vera Jürgen, die ebenfalls eine Großmeisterin ist. Es ist inspirierend zu sehen, wie solche Role Models junge Talente motivieren und unterstützen können. Schach ist nicht nur ein Spiel, es ist auch ein Weg, um Charakter und Durchhaltevermögen zu entwickeln.
Diese vier Spielerinnen zeigen, dass Mädchen im Schach längst kein Nischendasein fristen müssen. Das Gegenteil ist der Fall: Sie stehen auf dem Siegertreppchen und repräsentieren eine neue Generation von Schachspielerinnen, die stolz und selbstbewusst in ihrer Leidenschaft sind. In einer Welt, die oft von Stereotypen geprägt ist, setzen sie ein Zeichen für Gleichberechtigung und Empowerment. Man darf gespannt sein, was die Zukunft für diese talentierten Schachspielerinnen bereithält!
Für alle Schachbegeisterten und die, die es noch werden wollen, ist dies ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie viel Spaß und Erfolg im Schachspiel liegen kann – egal ob Mädchen oder Junge. Es bleibt zu hoffen, dass viele weitere junge Talente folgen und vielleicht bald in den großen Turnieren der Welt auf sich aufmerksam machen.
Wer mehr über die Erfolge der Schachspielerinnen erfahren möchte, findet weitere Informationen in diesem Artikel des Weser-Kuriers.
