Heute ist der 4.05.2026. In Frankfurt am Main wird es am 5. Mai einen ganz besonderen Aktionstag geben. Organisiert von der Frankfurter Behindertenarbeitsgemeinschaft (FBAG) unter dem Motto „Barrieren abbauen – Gesundheit ermöglichen“, soll dieser Tag auf die Herausforderungen hinweisen, die Menschen mit Behinderungen im Gesundheitswesen erleben. Von 15 Uhr bis 17.30 Uhr wird das Haus am Dom zur Bühne für wichtige Diskussionen, und das Beste daran: Die Veranstaltung ist barrierefrei zugänglich! Wer Interesse hat, kann sich kostenlos per E-Mail oder telefonisch anmelden. Auch eine Online-Teilnahme ist möglich, was die Sache noch flexibler macht.

Es ist wirklich beeindruckend, wie viel Engagement hinter dieser Veranstaltung steckt. Ziel ist es, nicht nur die bestehenden Hindernisse in der medizinischen Versorgung sichtbar zu machen, sondern auch aktiv Lösungen zu entwickeln. Der erste Fachvortrag wird von Marion Michel, der Vorsitzenden des Vereins „Leben mit Handicaps“, gehalten. Sie wird sich mit der UN-Behindertenrechtskonvention beschäftigen und darauf hinweisen, wie oft das Recht auf Gesundheit für Menschen mit Behinderungen an der Erreichbarkeit scheitert. Diese Themen sind nicht nur wichtig, sie berühren uns alle, denn jeder kann in eine Situation geraten, in der Barrierefreiheit entscheidend ist.

Persönliche Berichte und Erfahrungen

Im zweiten Fachvortrag wird Hannes Heiler, Sprecher der FBAG, von seinen persönlichen Erfahrungen als pflegender Angehöriger berichten. Es ist immer wieder bewegend zu hören, wie Menschen die Herausforderungen meistern, die sich ihnen stellen. Heiler wird insbesondere die Schwierigkeiten schildern, die er bei der medizinischen Versorgung seiner verstorbenen Lebensgefährtin hatte, die mit Spina bifida geboren wurde. Solche Geschichten zeigen uns, dass es nicht nur um Theorie geht, sondern um echte Schicksale und das tägliche Leben.

Ab 15.50 Uhr sind die Gäste eingeladen, ihre eigenen Erfahrungen und Lösungsansätze zu teilen – das klingt nach einem regen Austausch! Und das Beste: Eine Umfrage wird für einen Live-Stream auf YouTube durchgeführt. Die Ergebnisse der Umfrage sowie die Beiträge an den Pinnwänden fließen dann in eine Podiumsdiskussion ab 16.40 Uhr ein. Hier werden mehrere Expertinnen zu Wort kommen und von ihren Erfahrungen im Gesundheitswesen berichten. Die zentrale Forderung der Veranstaltung ist klar: Es muss eine verpflichtende Barrierefreiheit im Gesundheitswesen eingeführt werden. Eine Forderung, die nicht nur wichtig, sondern auch überfällig ist!

Die Relevanz solcher Veranstaltungen kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Es geht nicht nur um das Abbau von physischen Barrieren, sondern auch um eine tiefgreifende gesellschaftliche Veränderung. In Zeiten, in denen Inklusion und Gleichheit immer mehr in den Fokus rücken, ist es entscheidend, dass auch das Gesundheitswesen diesen Wandel aktiv mitgestaltet. Wenn wir uns alle zusammentun und unsere Stimmen erheben, können wir vielleicht die Dinge zum Besseren wenden.

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Wir freuen uns auf einen inspirierenden Aktionstag und hoffen, dass viele Menschen teilnehmen, um gemeinsam an einer inklusiven Gesellschaft zu arbeiten. Wer mehr über die Veranstaltung erfahren möchte, findet alle Informationen in dem Artikel der Frankfurter Rundschau hier.