Heute ist der 16.10.2026 und wir blicken auf eine spannende Zeit für die Stadt Baden und den Tourismus in Niederösterreich. Vor wenigen Tagen, am 06. Oktober, wurde im Millenniumssaal des NÖ Landhauses die neue „Tourismusstrategie Niederösterreich 2030+“ präsentiert. Unter dem Motto „Qualität schafft Erlebnisse“ wurde ein Konzept vorgestellt, das nicht nur die Region stärken, sondern auch die touristische Landschaft nachhaltig verändern soll.

Bei diesem wichtigen Event in Baden waren zahlreiche Vertreter des Badener Tourismus anwesend. Darunter Tourismusdirektor Klaus Lorenz, Hotelier Axel Nemetz, Festivaldirektor Lois Lammerhuber sowie Harald Gölles, der Betriebsleiter des Thermalstrandbads. Gemeinsam wollen sie die Positionierung Badens als hochwertige und nachhaltige Tourismusdestination vorantreiben. Ein Ziel, das durchaus ambitioniert ist, aber mit den richtigen Impulsen machbar erscheinen könnte.

Die Ziele der neuen Strategie

Die neue Strategie hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Qualität der angebotenen Leistungen zu steigern und das Arbeiten für die Betriebe zu erleichtern. Das klingt doch schon mal vielversprechend, oder? Wirtschaftskammer NÖ-Präsident Wolfgang Ecker betonte, dass wirtschaftlich gesunde Betriebe die Grundlage für einen erfolgreichen Tourismus sind. Das Engagement von über 200 Personen, die an der Erarbeitung der Strategie mitgewirkt haben, zeigt, wie wichtig dieses Thema in der Region ist.

Die drei konkreten Ziele der Strategie lauten: Bürokratische Hürden abbauen, Qualität der Angebote steigern und mehr nationale sowie internationale Gäste anziehen. In den vergangenen Jahren hat der Tourismus in Niederösterreich bereits rund zwei Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftet. Im letzten Jahr gab es drei Millionen Gästeankünfte – das sind beeindruckende Zahlen, die Lust auf mehr machen!

Fokus auf Nachhaltigkeit und Innovation

Besonders hervorzuheben ist auch die Vorreiterrolle Badens im Bereich Nachhaltigkeit. Klaus Lorenz macht deutlich, dass Qualität, Innovation und Nachhaltigkeit die zentralen Erfolgsfaktoren für die Zukunft des Badener Tourismus sind. Baden hat viel zu bieten: ein vielfältiges Kulturangebot, eine historische Kur- und Bädertradition, Gesundheits- und Genusstourismus sowie Potenziale im Kongress- und Veranstaltungstourismus. All diese Aspekte sollen nicht nur erhalten, sondern auch weiter ausgebaut werden.

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Ein weiterer Schlüssel zur Attraktivitätssteigerung sind die Wachstumspotenziale in den zentral- und osteuropäischen Märkten (CEE). Das Ziel ist es, das Nächtigungsvolumen aus diesen östlichen Nachbarländern bis 2030 um 100.000 Nächtigungen zu steigern. Da kann man nur hoffen, dass die geplanten Leitprojekte wie der Weinherbst die gewünschten Effekte zeigen!

Herausforderungen und Chancen

Nicht zuletzt stehen die Akteure im Tourismus vor Herausforderungen wie leistbare Energie, niedrige Lohnnebenkosten und weniger Bürokratie. Diese Themen wurden auch von Ferdinand Schachner, einem weiteren Hotelier, angesprochen. Er sieht die Digitalisierung als Schlüssel zur Unterstützung der Mitarbeiter in der Branche. Die Wirtschaftskammer bietet hierbei Unterstützung bei Betriebsübergaben und der Digitalisierung an – das klingt nach einem guten Plan!

Insgesamt ist die neue Tourismusstrategie ein Schritt in die richtige Richtung für Baden und ganz Niederösterreich. Die Weichen sind gestellt, und jetzt bleibt nur zu hoffen, dass die Umsetzung ebenso gut gelingt wie die Planung. Baden hat das Potenzial, eine wahre Perle im österreichischen Tourismus zu werden. Und wir dürfen gespannt sein, welche Entwicklungen uns in den kommenden Jahren erwarten!