Klima und Kino: Ein Festival der Hoffnung in Baden
Das Klima & Umwelt Filmfestival Baden hat es wieder mal geschafft, alle Erwartungen zu übertreffen. Bei seiner 13. Ausgabe, die vom 1. bis 8. Oktober 2026 stattfand, gab es einen Besucherrekord. Über 2.200 Menschen strömten in die Kinos, um sich die insgesamt 27 Filmvorführungen anzusehen. Das ist einfach unglaublich, oder? Die Begeisterung für Umwelt- und Klimafragen scheint in der Luft zu liegen!
Besonders spannend waren die vier Österreichpremieren, darunter der Sundance-preisgekrönte Film „Nuisance Bear“. Auch die Diskussionen zwischen Filmschaffenden, Fachleuten und dem Publikum sorgten für anregende Gespräche. 17 Podiumsgäste, darunter prominente Namen wie Claudia Kemfert, Sigrid Stagl und Klaus Hackländer, waren vor Ort und brachten unterschiedliche Perspektiven ein. Auf solch einer Plattform trifft man sich und diskutiert über die Herausforderungen, die unsere Umwelt betrifft. Das ist doch ein Gewinn für alle!
Ein Fest für die Jugend
Das Festival hat auch die Jüngeren nicht vergessen. Über 600 Schülerinnen und Schüler besuchten die Vorstellungen, und die Schulen haben noch bis Dezember die Möglichkeit, Filme für Vormittagsvorstellungen zu buchen. Da wurde nicht nur das Kino besucht, sondern auch das Bewusstsein für Umweltfragen gestärkt – was für eine tolle Initiative! Bürgermeisterin Carmen Jeitler-Cincelli und die Stadträte betonten die kulturelle Bedeutung des Festivals und dessen Rolle in der Gemeinschaft. Es ist schön zu sehen, wie die Stadt Baden solche Veranstaltungen unterstützt, auch mit der Hilfe von Sponsoren wie der Sparkasse Baden und dem Klima- und Energiefonds.
Ein weiterer Höhepunkt war der internationale Kurzfilmwettbewerb „ClimateShorts“, der Einsendungen aus 53 Ländern anlockte. Der „International Prize“ ging an die französische Produktion „The Plastic Artist“ von Adrian Boutry. Das zeigt, wie global das Thema Klima und Umwelt ist – es verbindet Menschen aus aller Welt. Und das ist auch das Ziel von cineNature, die Filme produzieren, die den Fokus auf den Erhalt der Umwelt legen und den Einfluss des Menschen auf die Natur thematisieren. Es wird nicht nur reflektiert, sondern auch ein Aufruf zum Handeln vermittelt.
Ein fesselnder Dokumentarfilm
Einer der Filme, der am letzten Tag des Festivals zu sehen war, war „Watching People, Watching Birds“. Diese NÖ-Premiere am 8. Oktober um 17:15 Uhr ist ein Dokumentarfilm aus Deutschland, der die Faszination für Vögel und deren bedrohte Lebensräume thematisiert. Regie führten Ulrike Franke und Michael Loeken, und die Laufzeit beträgt 92 Minuten. Es ist beeindruckend, wie der Film die Geschichten von Hobby-Ornithologen und jungen Wissenschaftlern erzählt. Die Schauplätze reichen von Industrieanlagen über Flussufer bis hin zu Küsten – eine visuelle Reise, die zum Nachdenken anregt. Und mit einem Eintrittspreis von 12 Euro (ermäßigt 2 Euro mit CP Card) ist es auch für jeden erschwinglich, sich diese wichtigen Themen näher anzusehen.
Die Vorbereitungen für das Festival 2027 sind bereits in vollem Gange, und es bleibt spannend, was uns das nächste Jahr bringen wird. Diese Veranstaltungen sind nicht nur ein Fest für die Sinne, sondern auch eine Plattform, um das Bewusstsein für drängende Umweltfragen zu schärfen. Und das ist genau das, was wir brauchen, um eine bessere Zukunft zu gestalten.
