Am 17. November wird das VAZ Krieglach zum Treffpunkt für alle, die ihrer Gesundheit im Alltag ein wenig mehr Platz geben möchten. Von 15 bis 21 Uhr lädt der vierte Infotag „Gesunde Gemeinde“ ein – bei freiem Eintritt.

Ins Leben gerufen wurde die Veranstaltung von Sabine Putzgruber-Bauer, Georg Grassegger und Elke Wihsounig. Die drei Krieglacher Unternehmerinnen und Unternehmer schlossen sich zusammen, um das bereits bestehende Gesundheitsangebot der Gemeinde bekannter zu machen. Nach drei vorherigen Infotagen entstand aus ihrem Netzwerk der Verein IG „LebensArt Krieglach“, der heuer als Träger auftritt und den Tag ehrenamtlich organisiert.

„Wege aus dem Stress“

Das diesjährige Motto lautet „Wege aus dem Stress“. Es zieht sich durch die Impulsvorträge und wird auch bei einer abendlichen Podiumsdiskussion aufgegriffen. Dazwischen bleibt Zeit zum Schauen, Kosten und Ausprobieren: Geplant sind Informationsstände, Verkostungen und Möglichkeiten, Entspannungstechniken kennenzulernen.

Auch regionale kulinarische Angebote sowie künstlerische und gesundheitliche Angebote gehören zum Programm. Ein Nachmittag und Abend also, bei dem es nicht nur ums Zuhören geht. Die Website des Vereins bietet weitere Informationen zur Veranstaltung.

Gesundheit findet im Alltag statt

Für ein möglichst gesundes Leben spielen in jedem Alter ausgewogene Ernährung, ausreichende Bewegung, gelingende Stressregulation und ein verantwortungsvoller Umgang mit Genussmitteln eine wichtige Rolle. Genau hier setzt kommunale Gesundheitsförderung an: Angebote sollen dort ankommen, wo Menschen leben und ihren Alltag verbringen.

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Dafür braucht es einerseits verhaltensbezogene Maßnahmen, etwa Informationen, Kurse oder Impulse. Andererseits zählen auch die strukturellen Rahmenbedingungen. Verhältnisbezogene Maßnahmen sollen Voraussetzungen schaffen, damit alle Menschen in einer Kommune zu einer gesundheitsfördernden Lebensweise befähigt und motiviert werden.

Das kann ein Bewegungsgerät im Park sein, ein ausgebauter Radweg oder eine Bank im öffentlichen Raum, auf der man kurz durchschnaufen kann. Ebenso wichtig ist die Vernetzung relevanter Akteurinnen und Akteure – etwa aus Stadtplanung, Sportvereinen und Schulamt – sowie politische Regelungen.

Gesetzliche Krankenkassen unterstützen Kommunen dabei im Rahmen eines größeren Verbunds aus Akteurinnen, Akteuren und Institutionen bedarfsgerecht bei Gesundheitsförderung und Prävention. Als Beispiele für kommunale Gesundheitsförderung werden Bewegung, Suchtprävention und die Belastung durch Pflegeaufgaben in der Familie genannt. In Krieglach bekommt zumindest der Austausch darüber am 17. November einen festen Platz.