Von Straßen und Erinnerungen: Bruck-Mürzzuschlag zwischen Vergangenheit und Zukunft
Heute ist der 29.09.2026 und wir werfen einen Blick zurück auf spannende Ereignisse in der Region Bruck-Mürzzuschlag. Es ist erstaunlich, wie die Zeit vergeht! Vor 25 Jahren, am 28. September 2001, war der tägliche Verkehr zwischen Bruck und Kapfenberg ein heiß diskutiertes Thema. Ganze 25.000 Autos rollten damals über die Straßen, und man plante, die B116 auf vierspurig auszubauen. Ein ganz schön ambitioniertes Projekt, das ab Ostern 2002 starten sollte. Wer hätte gedacht, dass der Verkehr heute noch so lebhaft ist?
Apropos Entwicklungen: Damals feierte die Firma Herbitschek die Eröffnung eines Bauchfachmarktes und Handwerkszentrums, das mit stolzen 45 Millionen Schilling ins Leben gerufen wurde. Das war ein ordentliches Investitionsvolumen! Außerdem standen die Kindberger Fußballer auf dem Spielfeld in Rottenmann, fest entschlossen, ihren zweiten Platz zu verteidigen – auch wenn der Druck auf den Schultern lastete. Was für ein sportliches Jahr!
Erinnerungen an die 70er Jahre
Wenn wir noch weiter zurückblicken, kommen wir zu einem besonderen Datum: dem 18. September 1976. Kapfenberg hatte damals eine Betreuungsstelle für Alkoholkranke eingerichtet. Jeden Mittwochabend, von 18 bis 20 Uhr, öffnete das Neue Volksheim seine Türen. Ein wichtiger Schritt, um Menschen zu helfen, die Unterstützung benötigten.
Die steirische SPÖ veranstaltete einen „Bezirkstag“ im Bezirk Bruck. Mit Landes- und Bundespolitikern war das sicher ein großes Event! Die positive Resonanz in der Bevölkerung zeigt, wie wichtig solche Zusammenkünfte sind. Und dann war da noch der Gala-Turnabend der KSV-VEW in der Kapfenberger Walfersam-Sporthalle, bei dem die sowjetische Spitzensportlerin Ljudmila Turischtschewa auftrat. Ein wahrhaft unvergessliches Erlebnis für die Zuschauer!
Moderne Herausforderungen für die Verkehrsinfrastruktur
Heute stehen wir vor neuen Herausforderungen, wenn es um unsere Straßen geht. Bis März 2027 wird die B116 Leobener Straße und die L138 Parschlugstraße auf einer Länge von rund 1,2 Kilometern zusammengelegt und neu ausgebaut. Ein großes Projekt, das nicht nur eine zweispurige Fahrbahn mit drei Linksabbiegestreifen umfasst, sondern auch Geh- und Radwege – inklusive einer eigenen Brücke!
Der Neubau des Kreisverkehrs Deuchendorf, der mit einem Durchmesser von 45 Metern richtig viel Platz bieten wird, wird ebenfalls spannend. Die alte Deuchendorfer- und Parschlugerbrücke, die fast 65 Jahre auf dem Buckel hat, wird entfallen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 16,6 Millionen Euro, wovon fast 11 Millionen Euro aus Landesmitteln stammen. Ein gutes Stück Arbeit für die PORR Bau GmbH, die das Projekt in vier Phasen umsetzen wird.
Eines ist klar: Der Bau und die Instandhaltung unserer Infrastruktur sind zentrale Aufgaben, die nicht nur für den Verkehr, sondern auch für die Sicherheit und Lebensqualität in unserer Region entscheidend sind. In Österreich stehen wir vor einer Sanierungswelle, da viele Straßen, Brücken und Tunnel aus der Nachkriegszeit stammen. Dazu kommen die Herausforderungen durch Extremwetterereignisse, die uns alle betreffen.
Aber wie auch immer man es dreht und wendet – die Geschichte von Bruck-Mürzzuschlag ist eine spannende, und die Herausforderungen, die vor uns liegen, werden uns weiter begleiten. Wir dürfen gespannt sein, was die Zukunft bringt!
