In der Sporthalle Bruck wird am Samstag, 31. Oktober 2026, gleich mehrfach aufgespielt: Die BT Füchse Style your Smile empfangen um 19 Uhr die HSG Holding Graz zum Handball-Steirerderby. Halloween trifft dabei auf Oktoberfest – Dirndl, Lederhose oder Kostüm sind ausdrücklich erwünscht. Wer verkleidet erscheint, bekommt ein Freigetränk.

Schon ab Nachmittag läuft das Programm. Um 15 Uhr spielt die WU18 der BT Füchse gegen HC Sparkasse BW Feldkirch, um 17 Uhr folgt das Duell der BT Füchse gegen Feldkirch. Nach dem Derby um 19 Uhr steht um 20.25 Uhr noch das Futureteam gegen die HSG Graz auf dem Spielplan. Die Finanzfuchsgruppe veranstaltet vor Ort eine Verlosung, beim Torwetten-Gewinnspiel warten unter anderem Tickets für das EM-Qualifikationsspiel Österreich gegen die Türkei in Graz sowie ein Trainingsgutschein von PLathletics in Kapfenberg.

Graz kommt mit dünner Personaldecke

Für die HSG ist es das dritte Spiel innerhalb von neun Tagen. Zuletzt setzte es im Raiffeisen Sportpark gegen den ungeschlagenen Tabellenführer SC kelag Ferlach eine 29:36-Niederlage, zur Pause stand es 16:19. Dabei führte Graz in der 17. Minute noch 11:8 und kam nach einem 18:25-Rückstand in der zweiten Hälfte auf 25:28 heran.

Die Ausfallliste ist allerdings lang: Neben Nemanja Belos, Thomas Eichberger, Kilian Schranz und Simon Sonnleitner fällt kurzfristig auch Matic Kotar aus. Graz reist damit weiterhin stark dezimiert nach Bruck. Kapitän Lukas Schweighofer will trotzdem an die Teamleistung gegen Ferlach anknüpfen und „bis zur letzten Sekunde um Punkte kämpfen“. Für Martin Breg wird der Abend zusätzlich speziell, weil er gegen seinen ehemaligen Klub antritt.

Die Füchse gehen mit Rückenwind in das Steirer-Derby. Auf den 33:27-Heimsieg gegen Bregenz Handball folgte ein 32:23 bei MADx WAT Atzgersdorf, bereits zur Pause lagen die Brucker dort 17:8 vorne. Der zweite Ligasieg in Serie hat der Mannschaft zusätzlich Selbstvertrauen gegeben – und nun soll in der MEHRLEBEN HLA Meisterliga powered by Finanzfuchsgruppe gleich der dritte Erfolg nachgelegt werden. Das Spiel ist Teil einer Doppelveranstaltung mit der WHA.

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Kapfenberg muss nach Wien

Auch der Kapfenberger SV ist am Samstag, 31. Oktober, auswärts gefordert. Der Zweitligist tritt um 15.30 Uhr beim FAC Wien an. Durch das 1:1 gegen St. Pölten gab Kapfenberg die Rote Laterne an Rapid II ab, liegt aber nur wegen des besseren Torverhältnisses vor dem Rapid-II-Team. Der FAC verlor zuletzt gegen First Vienna 0:2 und hält mit 13 Punkten Rang neun.

Die jüngste Bilanz in Wien macht wenig Mut: In der vergangenen Saison verlor der KSV dort 0:2 und spielte zu Hause 0:0. Der letzte Kapfenberger Sieg gegen den FAC gelang im August 2024 mit 3:1. Die damaligen Torschützen Hofleitner, Kerschner und Römling stehen inzwischen nicht mehr bei Kapfenberg unter Vertrag. Trainer Michael Liendl sieht noch Entwicklungsbedarf und erwartet eine schwierige Partie.

Bereits am Freitag, 30. Oktober, empfängt der SC Bruck um 19 Uhr auf der Murinsel den FC Großklein. Bruck liegt nach zuletzt schwächerer Form mit 17 Punkten auf Rang neun. Gegen Fürstenfeld gab es zuletzt eine 1:2-Niederlage: Leke Krasniqi brachte Bruck in Führung, Fabian Wonisch glich aus, Tobias Rumpf erzielte schließlich das Siegestor für Fürstenfeld. Großklein ist mit elf Punkten Vorletzter und verlor zuletzt gegen Köflach 0:5.

Bulls und Kängurus ebenfalls unterwegs

Am achten Spieltag der Basketball-Superliga gastieren die Bulls Kapfenberg am Samstag um 18.30 Uhr bei den Kufstein Towers. Gespielt wird in der Stangelmayer Arena. Kapfenberg kommt mit einem 101:80 gegen BC Vienna im Gepäck und liegt auf Tabellenplatz drei – punktegleich mit Gmunden und zwei Punkte hinter den Traiskirchen Lions.

Zur selben Uhrzeit sind die KSV Kängurus in der österreichischen Eishockeyliga im Einsatz. Um 18.30 Uhr beginnt beim HDK Maribor in Slowenien das Spiel der Kapfenberger.

Letzte HLA-Runde vor der Pause

Die neunte Runde der MEHRLEBEN HLA MEISTERLIGA ist die letzte vor der Länderspielpause. HC FIVERS WAT Margareten, Sparkasse Schwaz Handball Tirol und SC kelag Ferlach halten jeweils bei zwölf Punkten. Ferlach und Schwaz treffen direkt aufeinander, während die FIVERS auswärts bei der HSG XeNTiS Lipizzanerheimat antreten.

Außerdem stehen ALPLA HC Hard gegen MADx WAT Atzgersdorf, roomz JAGS Vöslau gegen Bregenz Handball und FÖRTHOF UHK KREMS gegen HC LINZ AG auf dem Programm. Hard kommt aus dem knapp verlorenen Ländle-Derby gegen Bregenz – 34:35 – und wartet seit Saisonbeginn auf konstante Leistungen und genügend Erfolgserlebnisse. Atzgersdorf hat noch keinen Saisgsieg, den bisher einzigen Punkt holte der Aufsteiger beim 28:28 gegen Ferlach. Hard ist Favorit, muss laut Ante Tokic wegen der eigenen Verfassung und gesundheitlicher Probleme aber konzentriert bleiben.

In Hard kommt es zudem zum Familientreffen: Co-Trainer Thomas Weber trifft auf seinen Sohn Linus. Beide gewannen 2020/21 gemeinsam als Spieler den Meistertitel, später trainierte Thomas Weber Linus im Future Team. Mit Valentin Mischi kehrt ein weiterer ehemaliger Harder Nachwuchsspieler zurück. Julian Schiffleitner will mit Atzgersdorf die technischen Fehler reduzieren und Hard über 60 Minuten fordern. Danach steigt in der Teufelsarena das traditionelle Oktoberfest. Anpfiff ist am Freitag, 30. Oktober 2026, um 19 Uhr in der Sporthalle am See Hard.

roomz JAGS Vöslau hat die dritte Runde des EHF European Cup erreicht. Bregenz beendete mit dem 35:34 gegen Hard eine lange Durststrecke und feierte den ersten Derbysieg seit Mai 2022. Gudmundur Bragi Astthorsson erzielte dabei 13 Tore und führt die Torschützenliste der Liga an. Vöslau möchte den Europacup-Schwung mitnehmen und in der Tabelle weiter aufschließen. Bregenz-Spieler Berin Brkic sieht den amtierenden Meister in der Favoritenrolle, traut seinem Team aber einen Sieg zu. Für die Auswärtsfahrt müssen die Bregenzer sechs bis sieben Stunden im Bus sitzen. Gespielt wird am Samstag, 31. Oktober 2026, um 18.30 Uhr in der Thermenhalle Bad Vöslau.

In Krems trifft der KREMS-Neuzugang Mislav Grgic auf seinen früheren Verein. Linz hatte nach der Niederlage gegen Hard eine längere Spielpause und nutzte diese laut Jadranko Stojanovic, um an den eigenen Abläufen zu arbeiten. Krems gilt besonders in eigener Halle als unangenehmer Gegner und verfügt trotz des Saisonstarts über einen qualitativ starken Kader. Linz will mit mehr Energie, Kampfgeist und Konsequenz auftreten und die zwei Punkte mitnehmen, Krems nach der Niederlage gegen die FIVERS den Anschluss halten. Zuschauer im Kostüm erhalten freien Eintritt. Beginn ist am Samstag um 19 Uhr in der Sporthalle Krems.

Die HSG XeNTiS Lipizzanerheimat spielte zuletzt zweimal hintereinander unentschieden: Nach dem Remis in Krems folgte ein 30:30 gegen den weiterhin ungeschlagenen SC kelag Ferlach. Gegen Ferlach führte die HSG zur Pause und hatte den Sieg greifbar. Die FIVERS gewannen am Mittwoch gegen Krems 33:29 und übernahmen wieder die Tabellenführung. Trainer Peter Eckl führte vor allem die Abwehrleistung in der zweiten Hälfte als entscheidend an. Lipizzianerheimat-Spieler Philip Wastl nennt die FIVERS eine starke und eingespielte Mannschaft, will mit seiner HSG zu Hause aber zwei Punkte holen. FIVERS-Kapitän Marin Martinovic erwartet ein schwieriges Spiel und setzt auf gute Deckungsarbeit und Tempospiel. Anwurf ist am Samstag um 19 Uhr in der Sporthalle Köflach.

In Ferlach treffen schließlich zwei Mannschaften mit zwölf Punkten aufeinander. Der SC kelag Ferlach ist nach acht Spielen ungeschlagen und gewann zuletzt in Graz 36:29. Wegen Europacupspielen und englischen Wochen war die Vorbereitung kürzer, laut Florian Ploner fühlt sich die Mannschaft müde. Die Serie soll dennoch weitergehen. Sparkasse Schwaz Handball Tirol reist mit zwei Siegen in Folge an; beim 31:29 gegen Graz verspielte Schwaz zwar eine Sechs-Tore-Führung, behielt aber die Nerven. Ein Sieg könnte bei einem Ausrutscher der FIVERS Platz eins bedeuten. Emanuel Petrusic bezeichnet die Partie als Spitzenspiel und möchte mit einem Erfolg Selbstvertrauen für die Länderspielpause sammeln. Beginn in der Ballspielhalle Ferlach ist am Samstag, 31. Oktober 2026, um 19 Uhr.