Wie lassen sich Mutterschaft, Beruf, Haushalt, Garten, Vereinsengagement und Pflege unter einen Hut bringen? Und was tun, wenn die Nachmittagsbetreuung fehlt oder schlicht zu teuer ist? Mit solchen Fragen beschäftigt sich am Samstag, 7. November 2026, ein BarCamp im AndersOrt Haus der Frauen in St. Johann bei Herberstein.

Von 9:00 bis 15:00 Uhr können Teilnehmerinnen eigene Anliegen, Fragen und Herausforderungen einbringen. Ein fixes Programm gibt es nicht. Die Inhalte entstehen erst während der Veranstaltung – gemeinsam mit den Frauen, die dabei sind. Vier Themen werden anschließend vertieft und mit Nora Tödtling-Musenbichler, Präsidentin der Caritas Österreich, sowie Sarah Bauernhofer, Obfrau von „Von Mama zu Mama“, besprochen.

Fragen, die sonst oft liegen bleiben

Geleitet wird das BarCamp von Bianca Friesenbichler. Der Eintritt ist kostenlos, die Veranstaltung wird aus Mitteln des BMFWF gefördert. Anmeldungen sind bis 4. November 2026 möglich.

Wer dabei sein möchte, kann sich unter 03113/2207, per E-Mail an kontakt@hausderfrauen.at oder über www.hausderfrauen.at anmelden.

Hilfe bei Beruf und Familie online

Passend zu den Fragen rund um Arbeit, Betreuung und Familie bietet die Arbeiterkammer auf ihrer neuen Website unter arbeiterkammer.at/berufundfamilie weiterführende Informationen an. Über ein Pulldown-Menü lässt sich das eigene Bundesland auswählen. Zuständig ist jene Arbeiterkammer, in deren Bundesland man arbeitet.

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Die Suche funktioniert über das Lupen-Symbol. Drei häufig aufgerufene Inhalte sind als Quicklinks angelegt, Shortcut-Symbole führen auf jeder Seite direkt zu Links oder Kontakten. Darüber können Inhalte auch auf Facebook und anderen Plattformen geteilt werden. Interaktive Services und Rechner sind über die Fußzeile erreichbar – praktisch, wenn man nicht lange herumklicken will.

Zahlen zur Vereinbarkeit

Auch die Statistik Austria beleuchtet die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Dargestellt werden die aktive Erwerbstätigen- und Teilzeitquote nach dem ILO-Konzept für 25- bis 49-Jährige. Personen in Elternkarenz werden dabei nicht berücksichtigt. Die Altersgruppe wurde gewählt, weil sich in diesen Jahren Betreuungspflichten besonders gut im Erwerbsleben abbilden lassen; bei jüngeren und älteren Menschen liegen die Erwerbstätigenquoten generell niedriger.

Zeitreihen stehen ab 2004 zur Verfügung. Weitere Auswertungen zeigen Unterschiede im beruflichen Engagement von Müttern und Vätern nach der Geburt eines Kindes, den Einfluss des Alters eines Kindes auf die Erwerbstätigkeit von Frauen sowie die Aufteilung der Erwerbsbeteiligung von Paaren mit Kindern unter 15 Jahren.

Ergänzende Informationen gibt es in einem Factsheet als PDF sowie auf den Statistik-Austria-Seiten zu „Familie und Erwerbstätigkeit“ und „Familienformen“. Unter „Detailergebnisse“ stehen außerdem Tabellen zum Download bereit.