Katholische Kirche Kärnten: Was das Portal über Daten, Cookies und kirchlichen Datenschutz verrät
Wer sich in Hermagor über kirchliche Angebote, Pfarren oder eine Bibelrunde informieren möchte, landet häufig beim offiziellen Internetportal der Katholischen Kirche Kärnten. Die Seite berichtet täglich über Neuigkeiten aus den Pfarren und Organisationseinheiten der Diözese Gurk, informiert, stellt Themen zur Diskussion, bietet Hilfestellungen für ein Leben aus dem Glauben und ermöglicht Kommunikation.
Herausgeber und Redaktion sind die Katholische Kirche Kärnten und die Internetredaktion der Diözese Gurk in der Tarviser Straße 30, 9020 Klagenfurt. Erreichbar ist die Redaktion unter 0463/5877 sowie per E-Mail an info@kath-kirche-kaernten.at. Inhaltlich verantwortlich zeichnen Kanzler Offizial Msgr. Dr. Jakob Ibounig als Herausgeber und Dr. Karl-Heinz Kronawetter als Chefredakteur. Für Inhalte von Pfarrhomepages und kirchlichen Einrichtungen auf dem Server ist jeweils die betreffende Pfarre oder Einrichtung zuständig.
Portal mit klaren Spielregeln
Gestaltet und technisch umgesetzt wird das Angebot von ilab crossmedia in Klagenfurt. Die Inhalte sind urheberrechtlich geschützt und ausschließlich für den persönlichen Gebrauch bestimmt. Speicherung in Datenbanken, Vervielfältigung, gewerbliche Nutzung oder die Weitergabe an Dritte – auch auszugsweise oder bearbeitet – sind ohne Zustimmung der jeweiligen Organisation untersagt.
Beim Betrieb verweist die Katholische Kirche Kärnten auf die technischen Grenzen des Internets: Für Authentizität, Richtigkeit, Vollständigkeit, Verfügbarkeit und den Betrieb der Website wird keine Gewähr übernommen. Eine Haftung für unmittelbare, mittelbare oder sonstige Schäden durch die Nutzung oder Nichtverfügbarkeit der Informationen ist, soweit gesetzlich zulässig, ausgeschlossen. Für verlinkte externe Seiten wird ebenfalls keine Verantwortung oder Haftung übernommen.
Die Website bemüht sich um einen möglichst barrierefreien Zugang und berücksichtigt die WAI-Richtlinien, konkret WCAG 2.0. Erschwerende Technologien sollen weitgehend vermieden werden; wo das nicht möglich ist, sollen Alternativen angeboten werden. Verbesserungsvorschläge können an info@kath-kirche-kaernten.at geschickt werden. Die männliche Form wird aus Gründen der Lesbarkeit verwendet und schließt ausdrücklich alle Geschlechter ein.
Welche Daten beim Besuch anfallen können
Die Datenschutzerklärung gilt für Nutzer der Websites der Katholischen Kirchen in Kärnten. Sie beschreibt die Erhebung und Verwendung personenbezogener Daten nach DSGVO, Datenschutzgesetz und Telekommunikationsgesetz. Verantwortlicher ist die Diözese Gurk, Mariannengasse 2, 9020 Klagenfurt. Ganz ohne Restrisiko ist das Internet freilich nicht: Die Datenübertragung kann Sicherheitslücken aufweisen, ein vollständiger Schutz vor Zugriffen Dritter ist nicht gewährleistet.
Der Websitebetreiber beziehungsweise Seitenprovider speichert Zugriffe in Server-Logfiles. Vermerkt werden die besuchte Website, der Zeitpunkt des Zugriffs, die Menge der übertragenen Daten, Quelle beziehungsweise Verweis, Browser, Betriebssystem und IP-Adresse. Diese Angaben dienen statistischen Auswertungen und der Verbesserung der Website. Gibt es konkrete Hinweise auf eine rechtswidrige Nutzung, können die Logfiles nachträglich überprüft werden.
Zum Einsatz kommen außerdem Cookies, also kleine Textdateien auf dem Endgerät. Sie sollen Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit erhöhen. Wer das nicht möchte, kann den Browser so einstellen, dass Cookies nicht zugelassen werden. Dann funktionieren möglicherweise nicht alle Websitefunktionen uneingeschränkt.
Personenbezogene Daten werden nur im gesetzlich erlaubten Rahmen oder mit Einwilligung erhoben, genutzt und weitergegeben. Gemeint sind Informationen, durch die eine Person bestimmt oder zu ihr zurückverfolgt werden kann – etwa Name, E-Mail-Adresse und Telefonnummer. Bei einer Kontaktaufnahme werden die übermittelten Angaben zur Bearbeitung und Beantwortung gespeichert. Das gilt auch für Online-Anmeldungen zu Firmungsterminen. Ohne Einwilligung werden diese Daten nicht an Dritte weitergegeben.
Analyse, soziale Netzwerke und Videos
Die Website nutzt Google Analytics der Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA. Der Dienst verwendet Cookies zur Analyse der Websitenutzung; die erhobenen Informationen werden üblicherweise an Google-Server in den USA übertragen und dort gespeichert. Die IP-Anonymisierung ist aktiviert, IP-Adressen werden innerhalb der EU und des Europäischen Wirtschaftsraums gekürzt. Dadurch entfällt der Personenbezug der IP-Adresse. Google erstellt daraus Auswertungen zur Websitenutzung und Websiteaktivität.
Nutzer können Cookies im Browser blockieren, ein Browser-Plugin zur Verhinderung der Datenübermittlung installieren oder über einen Opt-out-Link die Datenerfassung durch Google Analytics verhindern. Für das Opt-out wird ein Cookie gespeichert. Wird der Cookie-Speicher regelmäßig gelöscht, muss der Vorgang bei jedem Websitebesuch wiederholt werden. Weitere Informationen werden über einen Google-Link bereitgestellt.
Auch Facebook-Plugins sind vorgesehen. Sie stammen von Facebook Inc., 1 Hacker Way, Menlo Park, California 94025, USA, und sind am Facebook-Logo sowie an „Like“, „Gefällt mir“ und „Teilen“ zu erkennen. Das Plugin stellt eine direkte Verbindung zwischen Browser und Facebook-Servern her. Der Websitebetreiber hat keinen Einfluss auf Art und Umfang der übermittelten Daten. Facebook erhält die Information über den Besuch der Website; dabei kann die IP-Adresse gespeichert werden. Bei bestehender Facebook-Anmeldung können die Daten dem Facebook-Konto zugeordnet werden. Wer „Teilen“ oder „Gefällt mir“ nutzt, übermittelt entsprechende Informationen an Facebook. Ausloggen vor dem Websitebesuch verhindert eine Zuordnung zum Facebook-Konto.
Daneben verwendet die Website die „+1“-Schaltfläche von Google Inc. Beim Aufruf einer Seite mit dieser Schaltfläche wird eine direkte Verbindung zu Google-Servern hergestellt. Der Betreiber hat auch hier keinen Einfluss auf Art und Umfang der Datenübermittlung. Wird während einer Anmeldung bei Google+ auf „+1“ geklickt, können Seiteninhalte im öffentlichen Profil geteilt werden. Laut Google werden personenbezogene Daten erst beim Klick auf die Schaltfläche erhoben; auch bei angemeldeten Google-Nutzern kann unter anderem die IP-Adresse gespeichert werden. Wer sich vorher bei Google ausloggt, kann Speicherung und Verknüpfung mit dem Konto verhindern.
Twitter-Schaltflächen stammen von Twitter Inc., 795 Folsom St., Suite 600, San Francisco, CA 94107, USA. Beim Aufruf einer Seite mit einer solchen Schaltfläche wird ebenfalls eine direkte Verbindung zu Twitter-Servern hergestellt. Laut Twitter werden dabei ausschließlich IP-Adressen erhoben und gespeichert.
Für Videoinformationen nutzt die Website Dienste und Funktionen der YouTube-Plattform, einem Dienst der Google Inc. Bei deren Verwendung können personenbezogene Daten durch YouTube erhoben werden; der Umgang damit wird in der YouTube-Datenschutzerklärung beschrieben. Zusätzlich kommt die YouTube Data API v3 zum Einsatz, um Informationen zu YouTube-Kanälen und Videos abzurufen. Dafür gelten die YouTube-Nutzungsbedingungen.
Newsletter, Veranstaltungen und Webshop
Für den Newsletterversand werden eine E-Mail-Adresse und Nachweise benötigt, dass die angegebene Adresse dem Empfänger gehört und der Newsletter gewünscht ist. Die Anmeldung erfolgt per Double-Opt-in: Zuerst kommt die Aufnahme in den Verteiler, danach eine Bestätigungs-E-Mail, aktiviert wird der Bezug erst nach der Bestätigung. Verwendet wird Newsletter2Go. Die Daten werden an die Newsletter2Go GmbH übermittelt; sie darf diese weder verkaufen noch für andere Zwecke als den Newsletterversand nutzen. Der Anbieter wird als deutscher, zertifizierter Dienstleister beschrieben, der nach DSGVO- und BDSG-Anforderungen ausgewählt wurde.
Beim Newsletter des Bildungshauses Stift St. Georgen braucht es eine E-Mail-Adresse und eine schriftliche Zustimmung, die postalisch, per E-Mail oder persönlich erteilt werden kann. Die Daten dienen ausschließlich dem Versand angeforderter Informationen und Angebote. Eingesetzt wird ONELOGIN, die Daten werden an die ONELOGIN Business & Technology Consulting GmbH übermittelt. Auch dieses Unternehmen darf die Daten weder verkaufen noch für andere Zwecke als den Newsletterversand verwenden. ONELOGIN wird als zertifizierter Kärntner Anbieter beschrieben, der nach DSGVO-Anforderungen ausgewählt wurde.
Anmeldungen zu Veranstaltungen des Bildungshauses Stift St. Georgen sind über Websiteformular, E-Mail, Telefon oder Post möglich. Verarbeitet werden Name, Titel, Geschlecht, Geburtsdatum, Adresse, E-Mail-Adresse, Telefon- und Faxnummer sowie Firma beziehungsweise Position. Die Daten dienen der Abwicklung von Anmeldung und Teilnahme und werden für die Dauer der Veranstaltung sowie der Nachbereitung aufbewahrt. Ohne die erforderlichen Angaben ist eine Anmeldung und Teilnahme nicht möglich.
Soweit es für eine Veranstaltung erforderlich ist, werden Daten an Kooperationspartner sowie Referenten oder Trainer zur Seminarvorbereitung weitergegeben. Eine Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden. Danach werden die Daten nicht weitergegeben und der jeweilige Dritte über den Widerruf informiert. Fotos und Videoaufnahmen, die während Veranstaltungen entstehen, können zur Dokumentation und Darstellung von Veranstaltungsaktivitäten in internen und externen Medien gespeichert und verwendet werden. Das gilt für die Öffentlichkeitsarbeit zu gegenwärtigen und zukünftigen Veranstaltungen, solange kein Widerspruch erfolgt.
Informationen über besuchte Veranstaltungen, gebuchte Seminarräume und Seminare werden zu bestehenden Daten ergänzt. Bis zu einem Widerspruch können sie für weitere Zusendungen zu gleichen oder ähnlichen Veranstaltungen verwendet werden.
Im Webshop werden für Kundenbestellungen Name, Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse benötigt. Mit der Anerkennung der AGB wird in die elektronische Verarbeitung zur Bestellabwicklung eingewilligt. Nach Eingang der Bestellung folgt eine Bestätigungs-E-Mail mit Erhalt und Inhalt der Bestellung. Lehnt Behelfsdienst, Regenbogen, Druck- & Kopiezentrum oder Stift Gurk–Domladen den Vertragsabschluss ab, wird der Kunde unverzüglich per E-Mail informiert. Eine briefliche Zusendung erfolgt nur, wenn die entsprechenden Optionen am Ende der Bestellung ausgewählt werden.
Grundsätzlich verwenden nur die genannten Einrichtungen der Katholischen Kirche in Kärnten die Daten. Bei Versand durch einen Drittanbieter werden sie ausschließlich für den Versand bereitgestellt. Die Einwilligung kann schriftlich, telefonisch oder per E-Mail widerrufen werden; bereits vor dem Widerruf erfolgte Verarbeitungen bleiben rechtmäßig.
Für einen vereinfachten Einkauf und die spätere Vertragsabwicklung werden IP-Adresse des Anschlussinhabers, Name, Anschrift, E-Mail-Adresse, Telefonnummer, ausgewählte Waren und Kaufdatum gespeichert. Eine Datenübermittlung an Dritte erfolgt grundsätzlich nicht. Nach Abbruch des Einkaufsvorgangs werden die gespeicherten Daten gelöscht. Bei Vertragsabschluss bleiben Vertragsdaten sieben Jahre entsprechend der steuerrechtlichen Aufbewahrungsfrist gespeichert. Name, Anschrift, gekaufte Waren und Kaufdatum werden zusätzlich zehn Jahre entsprechend der Produkthaftungsfrist aufbewahrt. Als Rechtsgrundlagen werden § 96 Abs. 3 TKG sowie Art. 6 Abs. 1 lit. a und/oder b DSGVO genannt.
Kirchlicher Datenschutz im größeren Rahmen
Behelfsdienst, Druck- und Kopiezentrum, Regenbogen der Diözese Gurk und Domladen des Stifts Gurk können Vertragspartnern während der Vertragsbeziehung Informationen über eigene Aktivitäten, Produkte und Dienstleistungen zusenden, sofern kein vorheriger Widerspruch erfolgt. Als Rechtsgrundlage gilt ein berechtigtes Interesse nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; kommunikationsrechtliche Vorgaben, insbesondere § 107 TKG 2003, sollen eingehalten werden. Die Daten werden drei Jahre nach dem letzten Kontakt oder früher bei Widerruf gelöscht. Ohne Einwilligung erfolgt keine Weitergabe an Dritte zu eigenen Zwecken.
Nutzer können kostenlos Auskunft über die zu ihrer Person gespeicherten Daten verlangen. Sofern keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht entgegensteht, besteht außerdem Anspruch auf Berichtigung falscher Daten, Sperrung und Löschung.
Kirchen und andere Religionsgemeinschaften verarbeiten personenbezogene Daten von Amtsträgern, Mitgliedern und Mitarbeitern, von Spendern sowie von Personen, die in kirchlichen Einrichtungen pastorale, soziale, diakonisch-caritative oder kulturelle Leistungen erhalten. Ihre verfassungsrechtliche Sonderstellung bringt Besonderheiten beim anwendbaren Datenschutzrecht mit sich.
Nach Art. 91 Abs. 1 DSGVO dürfen Religionsgemeinschaften eigenes Datenschutzrecht anwenden, wenn sie bereits am 25. Mai 2016 umfassende Datenschutzregeln angewandt und diese an die DSGVO angepasst haben. Diese Bestimmung gewährt Bestandsschutz für das bestehende kirchliche Datenschutzrecht. Nach Art. 91 Abs. 2 DSGVO dürfen Religionsgemeinschaften eigene unabhängige Datenschutzaufsichtsbehörden einrichten.
In Deutschland erfüllen diese Voraussetzungen insbesondere die römisch-katholische Kirche mit dem Gesetz über den Kirchlichen Datenschutz, kurz KDG, und die Evangelische Kirche in Deutschland mit dem EKD-Kirchengesetz über den Datenschutz, dem EKD-DSG. Beide Regelwerke sind weitgehend an DSGVO und Bundesdatenschutzgesetz angepasst und sehen kirchliche Datenschutzbeauftragte vor. KDG und EKD-DSG gelten nicht nur für die verfasste Kirche, sondern auch für kirchliche Einrichtungen. Entscheidend ist, ob eine Person Leistungen der kirchlichen Einrichtung in Anspruch genommen hat; Kirchenmitgliedschaft ist dafür nicht erforderlich.
Werden öffentlich-rechtliche Religionsgemeinschaften in privatrechtlicher Form tätig, etwa durch Krankenhäuser, Pflegedienste oder Kindertagesstätten, wären sie grundsätzlich nichtöffentliche Stellen nach § 2 Abs. 4 BDSG. Wegen des kirchlichen Selbstbestimmungsrechts muss aber geprüft werden, ob die Tätigkeit eine kircheneigene Angelegenheit ist. Das kirchliche Selbstverwaltungsrecht kann sich unabhängig von der Rechtsform auf Einrichtungen erstrecken, wenn sie nach kirchlichem Selbstverständnis einen kirchlichen Auftrag wahrnehmen. Die kirchliche Zuordnung entfällt nicht allein deshalb, weil eine staatliche Rechtsform verwendet wird.
Eine institutionelle Anbindung kann sich etwa daraus ergeben, dass leitende Krankenhausmitarbeiter gegenüber der Amtskirche verantwortlich oder rechenschaftspflichtig sind. Gehört die Tätigkeit zum kirchlichen Verkündigungsauftrag, gilt ausschließlich das kirchliche Datenschutzrecht. Tätigkeiten außerhalb des karitativen oder sonstigen kirchlichen Auftrags unterliegen dagegen DSGVO und BDSG – etwa der Betrieb privatwirtschaftlicher Unternehmen wie Brauereien oder Datenverarbeitungen im allgemeinen Rechtsverkehr, beispielsweise bei der Vermietung von Wohnungen.
Fehlt eine institutionelle Verbindung zur Kirche, gilt ebenfalls ausschließlich staatliches Datenschutzrecht. Das betrifft unter anderem eigenständige Praxen, die Räume in einem kirchlichen Krankenhaus angemietet haben, sowie externe Firmen, die privatwirtschaftliche Dienstleistungen erbringen. Für die Übermittlung von Daten durch den kircheneigenen Teil eines Krankenhauses an solche externen Einrichtungen gilt weiterhin das kirchliche Datenschutzrecht.
