Die Landjugend St. Marein hat am 6. November 2026 in Horn ein Zeichen der Unterstützung gesetzt: 1.000 Euro gingen an die Bezirksstelle des Roten Kreuzes Horn. Übergeben wurde der Spendenscheck im Rahmen einer Blutspendeaktion.

Damit blieb es nicht bei einer Überweisung. Zahlreiche Mitglieder der Landjugend beteiligten sich in Messern selbst an der Blutspendeaktion. Die Gruppe wollte neben der finanziellen Hilfe auch persönlich etwas zur Versorgung mit Blut beitragen.

Spende für das Rote Kreuz und das Kinderspital

Zusätzlich unterstützte die Landjugend das St. Anna Kinderspital mit einer Spende. Die beiden Beiträge kommen damit Einrichtungen zugute, die Menschen in schwierigen Lebenssituationen begleiten beziehungsweise kranke Kinder versorgen.

Blutspenden sind dabei kein Vorrat, der einfach jahrelang im Regal liegt. Das Rote Kreuz stellt an 365 Tagen im Jahr eine vollständige Blutversorgung sicher. Eine Herausforderung: Blutkonserven sind höchstens 42 Tage haltbar, gleichzeitig muss der Bedarf in allen Blutgruppen gedeckt werden.

465 Milliliter aus einer Armvene

Freiwillige Blutspender:innen helfen damit kranken und verletzten Menschen. Blut spenden können Personen zwischen dem 18. und 70. Geburtstag, sofern sie die gesundheitlichen und gesetzlichen Voraussetzungen erfüllen. Mitzubringen ist ein amtlicher Lichtbildausweis.

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Bei der Spende werden etwa 465 Milliliter Blut aus einer Armvene entnommen. Danach wird das Vollblut unmittelbar auf Sicherheit getestet, in verschiedene Komponenten getrennt und zu Blutprodukten verarbeitet. Anschließend wird es an österreichische Spitäler ausgeliefert, wo es für die Versorgung von Patient:innen gebraucht wird.

Für die Mitglieder der Landjugend St. Marein hieß das am Freitag, 6. November, also: anpacken, Ärmel hochkrempeln und nicht nur einen Scheck überreichen.