Am 24. September 2026 erlebte die Stadtbühne Imst einen ganz besonderen Abend. Der Kabarettist Markus Koschuh trat auf und verband auf unterhaltsame Weise Humor mit lebensrettendem Wissen. Als ausgebildeter Rettungssanitäter und Lehrbeauftragter für Erste Hilfe hatte er eine Mission: Die Menschen zu motivieren, in Notfällen zu handeln. Und das gelang ihm mit Bravour! Mit einer Prise Witz und einer gehörigen Portion Charme erklärte er wichtige Erste-Hilfe-Maßnahmen, während die Publikumslachmuskeln ordentlich gefordert wurden.

Auf der Bühne standen zwei Übungspuppen, darunter eine namens Anne, die Koschuh bei seinen Demonstrationen unterstützten. Mit der Musik von Falco untermalte er die Anleitung zur stabilen Seitenlage und erklärte die Bedeutung der Notrufnummern, die in Europa – und auch darüber hinaus – gelten. Es war nicht nur lehrreich, sondern auch angenehm, wie er die trockenen Fakten auflockerte und sie für alle verständlich machte. Wirklich spannend, wie er dabei visuelle und akustische Erinnerungsanker verwendete!

Praktische Tipps für den Notfall

Erste Hilfe kann Leben retten – das ist eine Tatsache, die Koschuh eindringlich vermittelte. Die Notrufnummer 112 ist in ganz Europa kostenfrei und kann auch von Mobiltelefonen ohne Guthaben erreicht werden. Doch bevor der Anruf getätigt wird, ist es wichtig, zuerst die eigene Sicherheit zu gewährleisten. Das wusste auch Koschuh und erklärte, dass die Schadensstelle gesichert werden muss, bevor man mit den lebensrettenden Sofortmaßnahmen beginnt. Übrigens, beim Absetzen des Notrufs sollte man Standort, Art des Vorfalls und die eigene Identität bereitstellen. Und dann heißt es: auf Rückfragen der Leitstelle warten und Erste Hilfe leisten, bis die Rettungskräfte eintreffen.

Die Reihenfolge der Maßnahmen kann je nach Situation unterschiedlich sein. Bei einem Verkehrsunfall zum Beispiel sollte zuerst die Unfallstelle abgesichert werden, bevor man die 112 wählt. Dies sind die kleinen, aber enorm wichtigen Details, die Koschuh auf humorvolle Weise vermittelte. Mit einem Augenzwinkern forderte er dazu auf, die Verantwortung auch an andere vor Ort zu delegieren, um die Aufgaben besser verteilen zu können. Eine wirklich gelungene Mischung aus Ernsthaftigkeit und Unterhaltung!

Ein Abend voller Erkenntnisse

Im Laufe des Abends thematisierte Koschuh auch den Umgang mit Defibrillatoren und Herzrhythmusstörungen. Der Gedanke, dass Hilfe leisten nicht mit Heldentum verbunden sein muss, hallte durch den Raum. Jeder kann in einer Notsituation helfen – und genau das wollte er den Zuschauern vermitteln. Die praktische Demonstration und die humorvollen Erklärungen sorgten dafür, dass die Zuschauer nicht nur lachten, sondern auch etwas mit nach Hause nahmen.

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Die Wichtigkeit der schnellen Reaktion im Notfall ließ sich nicht übersehen. Es war wie eine kleine Auffrischungskurs für die Seele – und das in einer entspannten Atmosphäre. Die Anleitung zur Herz-Lungen-Wiederbelebung wurde von Koschuh mit leichter Hand und viel Witz angegangen. Und auch die Erste Hilfe bei Erstickungsfällen wurde nicht vergessen: kräftige Schläge zwischen die Schulterblätter und Oberbauchkompression waren hier die Schlüsselbegriffe.

Ein gelungener Abend, der nicht nur zum Lachen, sondern auch zum Nachdenken anregte. Koschuh hat es geschafft, das oft trockene Thema Erste Hilfe lebendig und spannend zu gestalten. Ein Erlebnis, das zeigt: Man kann auch mit Humor wichtige Themen behandeln und die Menschen dazu inspirieren, Verantwortung zu übernehmen – in der Not und darüber hinaus.