Heute ist der 1.06.2026 und in Völkermarkt gibt es Neuigkeiten, die die Mobilität der Bewohner betreffen. Seit der Inbetriebnahme der Koralmbahn im Dezember 2025 sind die Verbindungen in der Region zwar verbessert worden, allerdings bleibt die Verkehrsanbindung im Bezirk Völkermarkt weiterhin ein heikles Thema. Besonders Senioren stehen vor Herausforderungen, wenn es darum geht, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Der Pensionistenverband Kärnten, vertreten durch Anton Brezovnik, spricht von einer guten Verkehrsanbindung in den Gemeinden, die das Go-Mobil anbieten. Aber die Probleme bei den Busverbindungen sind nicht zu übersehen. Immerhin gibt es Verbesserungen im Vergleich zu früher, auch wenn es oft an der nächsten Bushaltestelle hapert.
Ehrlich gesagt, es ist schon ein wenig frustrierend. Ältere Menschen haben oft Schwierigkeiten, dorthin zu gelangen – und wenn sie es dann schaffen, stehen sie vor dem nächsten Problem: dem Fahrkartenkauf! An den Ticketautomaten, die oft ohne Personal auskommen, wird es knifflig, wenn man nicht genau weiß, was zu tun ist. Thomas Richler vom Kärntner Seniorenring merkt zudem an, dass die Anbindung in der Tourismusregion Klopeiner See durchaus gut ist, während es in Orten wie Seidendorf und Stein im Jauntal eine besorgniserregende Verschlechterung der Busverbindungen gegeben hat.
Verkehrssystem im Fokus
Es gibt also einiges, was politisch überprüft werden sollte. Lücken im Verkehrssystem müssen geschlossen werden, und die Ortsbewohner, insbesondere die älteren Menschen, sollten in die Entscheidungen einbezogen werden. Anton Polessnig vom Seniorenbund Kärnten bringt einen weiteren Lichtblick ins Spiel: Im Bezirk seien die öffentlichen Verkehrsmittel gut aufgestellt, besonders in städtischen Gebieten. Dazu kommt, dass der Postbus-Shuttle gut läuft und es eine App gibt, die kontinuierlich ausgebaut wird. Tatsächlich fand sogar eine Schulung zur App in Zusammenarbeit mit A1 in Völkermarkt statt. Man könnte sagen, hier wird wirklich an die Bedürfnisse der älteren Generation gedacht.
Das Angebot des Seniorenbundes, Transporthilfe für notwendige Termine bereitzustellen, ist ein weiterer wichtiger Schritt. Es zeigt, dass es trotz der Herausforderungen auch Lösungen gibt, die das Leben der Senioren erleichtern. Natürlich gibt es auch Bedenken. So bleibt die Frage, ob die Fortschritte, die in der Region erzielt wurden, für alle Altersgruppen spürbar sind.
In der Diskussion um die Mobilität in Völkermarkt wird deutlich, dass es nicht nur um die Bereitstellung von Verkehrsanbindungen geht, sondern auch um die tatsächliche Nutzung durch die Bürger. Die Stimmen der Senioren sollten ernst genommen werden, denn sie sind die, die letztendlich von diesen Veränderungen betroffen sind. Die Herausforderungen sind groß, und es bleibt abzuwarten, wie die Politik hier reagiert. Vielleicht wird das Verkehrskonzept in der Region tatsächlich ausbaufähig, wie es in einem Artikel auf meinbezirk.at angedeutet wird. Es gibt viel zu tun, und die Zukunft der Mobilität in Völkermarkt hängt von den richtigen Entscheidungen ab.
