In Linz gab es kürzlich einen Grund zum Feiern! Die Steuerberatungsgesellschaft Raml und Partner wurde als „Steuerberater des Jahres“ ausgezeichnet. Diese Ehrung wurde von der IFA Finanzgruppe und der renommierten Tageszeitung „Die Presse“ im Rahmen eines Wettbewerbs verliehen. Besonders stolz können die Mitarbeiter sein, denn sie gewannen in der Kategorie „Allrounder Oberösterreich“. Das ist wirklich eine bemerkenswerte Leistung, wenn man bedenkt, dass in diesem Jahr insgesamt 15.544 Nominierungen eingegangen sind! Diese Auszeichnung wird bereits seit zwölf Jahren vergeben und hat sich als eine der respektiertesten in der Branche etabliert.

Markus Raml, der die Geschäfte des Unternehmens leitet, ließ es sich nicht nehmen, sich bei den Klienten und dem gesamten Team zu bedanken. Er betonte, wie wichtig die Zusammenarbeit im Team für diesen Erfolg war. „Es ist nicht nur unser Fachwissen im Steuerrecht, sondern auch unsere EDV-Kompetenzen, die zunehmend an Bedeutung gewinnen“, sagte er. Das zeigt, wie wichtig es ist, sich den Herausforderungen der modernen Zeit zu stellen und neue Tätigkeitsfelder zu erschließen. Gunther Hingsammer, Vertriebsvorstand der IFA Finanzgruppe, unterstrich die Rolle der Steuerberater, wenn es darum geht, Klarheit und Sicherheit für ihre Klienten zu gewährleisten. In einer Zeit, in der sich die Erwartungen der Mandanten ständig ändern, ist dies von unschätzbarem Wert.

Die Bedeutung der Digitalisierung

Der Berufsstand der Steuerberater befindet sich in einem tiefgreifenden Umbruch. Die neuen Unternehmergenerationen, auch als „Digital Natives“ bekannt, bringen andere Erwartungen mit sich. Diese Unternehmer präferieren digitale Geschäftsmodelle und haben hohe Ansprüche an die Dienstleistungen ihrer Steuerberater. Es ist faszinierend zu sehen, wie ein Großteil der Steuerberater bereits auf elektronische Datenverarbeitung und digitale Kommunikation setzt. Die Digitalisierung wird als Chance gesehen, um die Effizienz in den Kanzleien zu steigern und um Medienbrüche sowie Mehrfacharbeiten zu vermeiden.

Ein konkretes Beispiel für diesen Wandel ist der „Digitale Finanzbericht“ (DiFin), der seit dem 1. April 2018 als Standard zur Übermittlung von Jahresabschlüssen an teilnehmende Finanzinstitute genutzt werden kann. Dieser Prozess ermöglicht es, Abschlussdaten sicher und effizient an Banken und Sparkassen zu übermitteln, und ist ein Schritt in die richtige Richtung, um den Herausforderungen des digitalen Zeitalters gerecht zu werden. Die Bundessteuerberaterkammer fördert aktiv die Digitalisierung und begleitet die entsprechenden Gesetzgebungsverfahren. Das zeigt, wie wichtig es ist, sich nicht nur den technischen Veränderungen anzupassen, sondern auch einen klaren rechtlichen Rahmen zu schaffen.

Die aktuellen Entwicklungen im Steuerrecht, gepaart mit den Anforderungen der DSGVO und dem neuen Bundesdatenschutzgesetz, fordern die Steuerberater heraus, ihre Arbeitsweisen zu überdenken. Sie müssen transparent über den Umfang und Zweck der Verarbeitung personenbezogener Daten informieren und dabei die gesetzlichen Vorgaben beachten. Es ist wirklich spannend zu beobachten, wie sich diese Branche weiterentwickelt und anpasst!

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