Ferialjobs im Landesklinikum Mistelbach-Gänserndorf: Eine Chance für Jugendliche
Im Landesklinikum Mistelbach-Gänserndorf wird es diesen Sommer spannend für 22 Jugendliche, die Ferialarbeitsplätze ergattert haben. In den Monaten Juli und August dürfen sie in verschiedenen Bereichen mit anpacken und wertvolle Erfahrungen sammeln. Die Tätigkeiten reichen von der Unterstützung in der Küche über die Gebäudeinstandhaltung bis hin zu Sekretariatsarbeiten und dem zentralen Einkauf. Auch der Medizinische Hol- und Bringdienst sowie die betriebliche Kinderbetreuung stehen auf dem Programm. Das Ferialpraktikum dient diesen jungen Menschen als Orientierungshilfe für ihre spätere Berufswahl, was ja gerade in diesem Alter wichtig ist. Kaufmännischer Direktor Florian Trummer hebt besonders das Engagement und die Lernbereitschaft der Jugendlichen hervor – da wird nicht nur gearbeitet, sondern auch viel gelernt.
Die Ferialarbeitnehmer aus dem Bezirk Gänserndorf, darunter Jeanette Hochhauser aus Niederabsdorf sowie David Kratzer und Alexander Schuster aus Zistersdorf, sind bereits im Juli im Einsatz. Ihnen stehen aufregende und lehrreiche Wochen bevor, in denen sie nicht nur ins Berufsleben schnuppern, sondern auch neue Kontakte knüpfen können. Eine tolle Gelegenheit, um den eigenen Horizont zu erweitern und vielleicht sogar erste Schritte in die gewünschte berufliche Richtung zu machen.
Wichtige Tipps für Ferialjobber
Für alle, die sich auf einen Ferialjob vorbereiten, gibt es einige wichtige Tipps, die man nicht außer Acht lassen sollte. Erstens: Ein schriftlicher Arbeitsvertrag ist immer ratsam. Dieser regelt nicht nur die Tätigkeit, sondern auch den Beginn und das Ende der Arbeit, die Arbeitszeiten und die Bezahlung. Mündliche Absprachen sind zwar möglich, aber da kann schnell etwas schiefgehen!
Ein weiterer Punkt betrifft die Arbeitszeiten: Jugendliche unter 18 Jahren dürfen maximal 8 Stunden am Tag und 40 Stunden in der Woche arbeiten. Nach mehr als 4,5 Stunden Arbeit steht ihnen mindestens eine halbe Stunde Pause zu. Und keine Sorge, für die älteren Ferialjobber gibt es ebenfalls Pausenregelungen.
Die Bezahlung ist natürlich ein zentrales Thema – es gilt, dass Ferialjobs mindestens nach Kollektivvertrag bezahlt werden müssen. Fehlt dieser, wird das ortsübliche Entgelt als Mindestlohn herangezogen. Hier ist es sinnvoll, einen Brutto-Netto-Rechner zu verwenden, um den Nettolohn zu ermitteln. Übrigens, auch Urlaubs- und Weihnachtsgeld stehen den Ferialjobbern zu, abhängig vom jeweiligen Kollektivvertrag.
Ein absolutes Muss: Die Lohnabrechnung. Jeder Ferialarbeitnehmer hat das Recht auf einen Gehaltszettel, und bei Unklarheiten sollte man auf jeden Fall nachfragen. Außerdem muss man bei der Österreichischen Gesundheitskasse angemeldet werden, damit auch die Ansprüche für die Zukunft gewahrt bleiben. Das klingt doch alles gar nicht so kompliziert, oder?
Ein bisschen Vorsicht ist geboten, wenn man das Kleingedruckte liest. Verzichtserklärungen sollten genau unter die Lupe genommen werden – besser vorher mit der Arbeiterkammer oder einer Fachgewerkschaft sprechen. Und wenn das Einkommen unter 14.769 Euro liegt, fällt keine Lohnsteuer an – eine gute Nachricht für viele Ferialjobber!
Das Landesklinikum in Mistelbach-Gänserndorf bietet diesen Sommer eine wertvolle Gelegenheit für Jugendliche, sich im Berufsleben zu orientieren und gleichzeitig praktische Erfahrungen zu sammeln. Eine Herausforderung, die sicher nicht nur lehrreich, sondern auch spannend wird!
Neues Design, maximale Performance: Wie gefällt Ihnen unsere neue Website?
Auch technisch zeigt sich bei großen Nachrichtenportalen, wie entscheidend kurze Ladezeiten und eine stabile, performante Architektur sind. Die Umstellung unseres Magazins wurde durch Daniel Wom und VeloCore mit klarem Fokus auf Geschwindigkeit, Core Web Vitals und langfristige Performance realisiert.
