Der Piringsdorfer Kirtag – ein Fest, das man einfach nicht verpassen sollte! Von Freitag bis Montag feierte die Gemeinde Oberpullendorf ein kunterbuntes Spektakel, das die Herzen der Besucher höherschlagen ließ. Der Kirtag hat sich als fester Bestandteil im Jahreskalender vieler Menschen etabliert und zieht nicht nur Einheimische, sondern auch zahlreiche Gäste aus der Umgebung an. Schon am Freitagabend ging es mit einer Generalprobe im Gasthaus Loibl „Simperl“ los – der Auftakt zu einem aufregenden Wochenende!

Am Samstag tummelten sich die Leute in Schnabl’s Gastwirtschaft, wo die Band „Blech & G’schround“ ordentlich für Stimmung sorgte. Die Jugendmusikkapelle Piringsdorf trat im Anschluss auf und zeigte, dass die Musiktradition hier lebendig gehalten wird. Doch das wahre Highlight des Wochenendes war der Sonntag. Um 15 Uhr fand das traditionelle „Zoaga Auffi“ statt, bei dem der mutige Philipp Böhm als „Zoagabursch“ auserkoren wurde. Mit Bravour meisterte er die Herausforderung, 25 Sprüche aufzusagen und dabei Gläser zu leeren – ein wahrhaft beeindruckender Auftritt!

Ein Fest voller Attraktionen

Nach dem „Zoaga Auffi“ gab es dann noch drei Tanzrunden, bei denen Philipp von den fröhlichen Gästen gefeiert wurde. Neben dem geselligen Beisammensein lockten auch andere Attraktionen die kleinen Besucher an – „Takada“, Scheibenwischer und Autodrom waren die Renner unter den Kids! So kam jeder auf seine Kosten und der Kirtag wurde zu einem wahren Familienfest.

Am Montag klang das bunte Treiben mit einem traditionellen „Krautessen“ in Schnabl’s Gastwirtschaft aus. Ein gemütliches Ende eines aufregenden Kirtags, der für viele als wichtiger gesellschaftlicher und kultureller Event in der Region gilt. Diese Art von Festen sind nicht nur eine schöne Abwechslung im Alltag, sondern stärken auch das Gemeinschaftsgefühl und die Traditionen, die in der Region fest verwurzelt sind.

Die Kirtag-Tradition

In Österreich, insbesondere im Weinviertel, gibt es das ganze Jahr über verschiedene Kirtage. Sie beginnen mit dem Saukirtag im Jänner und enden mit dem Kathrinikirtag. Diese Feierlichkeiten sind oft mit der Kirchweihe und dem Patrozinium verbunden und finden in der wärmeren Jahreszeit statt. Die Veranstalter – oft Burschen, katholische Jugendgruppen oder auch Feuerwehren – tragen die Verantwortung für die musikalische Unterhaltung und die Organisation des Festes. Und hey, die Frauen spielen auch eine wichtige Rolle: Sie kümmern sich um die kulinarischen Köstlichkeiten und die Festvorbereitungen!

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Die klassischen Speisen, die man auf einem Kirtag findet, sind einfach ein Gedicht: Leberknödelsuppe, Rindfleisch mit Semmelkren und natürlich die unverzichtbaren Süßigkeiten wie Weinbeerkipferl und Krapfen. Der Kirtag ist nicht nur ein Fest der Freude und des Tanzes, sondern auch ein Ort der Begegnung und des Austauschs. Hier wird gelacht, gefeiert und die Gemeinschaft lebt auf. So verwundert es nicht, dass der Kirtag eine tief verwurzelte Tradition in vielen österreichischen Gemeinden ist.