In Niederwaldkirchen ist die Trauer groß: Alois Lindorfer ist am 22. Oktober 2026 plötzlich im Alter von 66 Jahren verstorben. Am 30. Oktober begleiteten ihn Familie, Freunde und Angehörige bei einem Trauergottesdienst auf seinem letzten Weg.

Lindorfer war Familienvater, im Judoverein und in der Gemeinde beliebt. Viele kannten ihn nicht nur vom Judo, sondern auch aus dem Stocksport, dem Laufsport und dem Fußball. Er war ein vielseitiger Sportler – einer, der sich offenbar dort wohlfühlte, wo Bewegung, Mannschaftsgeist und gemeinsames Tun zusammenkamen.

Ein Allrounder ohne großes Aufheben

Der UJZ Mühlviertel würdigte Lindorfer als sportliches Allround-Talent. 1979 gewann er den österreichischen Junioren-Staatsmeistertitel im Judo. Auch im internationalen Jugend- und Juniorenbereich war er erfolgreich. Zu mehreren Mannschaftssiegen trug er ebenso bei wie zu einer guten Atmosphäre im Training; als Trainingspartner war er im Judo geschätzt.

Ruhig, bescheiden und zurückhaltend – so beschreibt ihn der Verein. Lindorfer habe nicht das Rampenlicht gesucht. Das passt zu einem Menschen, bei dem offenbar nicht die große Bühne zählte, sondern das gemeinsame Training, der nächste Lauf, ein gelungener Wettkampf oder schlicht die Freude daran, in Bewegung zu bleiben.

Sport als Familienangelegenheit

Seine Begeisterung für den Sport gab Lindorfer an seine Kinder weiter. Auch die Werte, die ihm wichtig waren, vermittelte er ihnen: Freude an der Bewegung, Begeisterung für den Sport und das gemeinsame Erleben. Nicht nur Medaillen und Ergebnisse standen für ihn im Vordergrund – obwohl der Staatsmeistertitel von 1979 natürlich seinen festen Platz in der sportlichen Geschichte hat.

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Der UJZ Mühlviertel will Alois Lindorfer in guter Erinnerung behalten. In Niederwaldkirchen bleibt der Abschied vom 30. Oktober, an dem sich Familie, Freunde und Weggefährten versammelten, eng mit dem Bild eines verlässlichen, vielseitigen Sportlers verbunden.

UJZ Mühlviertel bleibt sportlich erfolgreich

Wie stark der Verein im Judo derzeit aufgestellt ist, zeigte sich erst am 27. September 2026 bei den Staatsmeisterschaften in Oberwart. In der Klasse bis 48 Kilogramm belegte das UJZ Mühlviertel alle drei Podestplätze: Lisa Peherstorfer gewann vor Lena Mayrhofer, Jasmina Mantaeva wurde Dritte.

Damit wiederholte der Verein den Dreifachsieg aus dem Vorjahr. Damals hatte Mayrhofer vor Peherstorfer gewonnen, diesmal war die Reihenfolge umgekehrt. Trainer und Vereinsverantwortliche zeigten sich stolz und betonten die Bedeutung der Ergebnisse für Motivation und sportliche Entwicklung. Die Athletinnen blickten zuversichtlich auf weitere nationale und internationale Wettkämpfe – während im Verein zugleich die Erinnerung an ein UJZ-Urgestein lebendig bleibt.