Am 26. Juni 2026, in der kleinen Gemeinde Rassach, wurde Abschied genommen von einer ganz besonderen Persönlichkeit: Stefanie Zach, die im Alter von 75 Jahren verstarb. Ihr letzter Erdenweg führte sie in die Zeremonienhalle in Stainz, wo Verwandte, Freunde und Weggefährten zusammenkamen, um ihr die letzte Ehre zu erweisen. Die Trauerrede hielt ihre Enkelin Alyssa Zach, die mit bewegenden Worten die liebevolle Art ihrer Großmutter beschrieb und die besondere Beziehung zwischen ihnen betonte. „Oma, bitte grüß Opa von mir!“ – diese Bitte berührte die Anwesenden und zeigte die tiefe Verbundenheit innerhalb der Familie.

Der Kameradschaftsbund Stainz war ebenfalls anwesend und stellte eine Trauerformation, um Stefanie Zach zu gedenken. Franz Hopfgartner, der Obmann des Kameradschaftsbundes, sprach von einem unfassbaren Verlust. Stefanie trat 1985 dem Kameradschaftsbund bei und übernahm die Rolle der Glockenpatin. Sie war nicht nur aktiv, sondern wurde auch für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt: Die Eiserne Medaille mit Masche für zehn Jahre, die Bronzemedaille mit Masche für 25 Jahre und die Silbermedaille – die letzteren beiden konnten aufgrund ihrer Erkrankung nicht mehr überreicht werden.

Ein Leben voller Erinnerungen

Stefanie Zach wurde in Salla geboren, besuchte dort die Volksschule und setzte ihre Ausbildung an der Hauptschule und der Handelsschule in Köflach fort. Ihre erste Arbeitsstelle war bei der Kirchenbeitragsstelle in Voitsberg, wo sie die ersten Schritte in die Berufswelt wagte. 1975 heiratete sie ihren Mann Josef, den sie beim Schilchermarkt in Ligist kennengelernt hatte. Aus dieser Ehe gingen Tochter Irene und Sohn Bernhard hervor.

Das Leben von Stefanie war geprägt von vielen Hobbys – sie liebte das Schifahren, Eisstockschießen und die Volksmusik. Zudem arbeitete sie 46 Jahre lang als Zeitungsausträgerin bei der „Kleinen Zeitung“ und half gelegentlich ihrer Tochter Irene im „Blockstüberl“ in Lannach. Doch die letzte Zeit war für sie besonders schwer: 2022 verstarb ihr Mann Josef, was für sie einen tiefen Schlag bedeutete. Im letzten Jahr erkrankte Stefanie schwer, doch mit der Unterstützung ihrer Familie konnte sie diesen Rückschlag meistern.

Gemeinschaft und Trauer

Der Verlust von Stefanie Zach berührt nicht nur ihre Familie, sondern auch die gesamte Gemeinde. Es zeigt sich, wie wichtig kollektive Trauerarbeit in solchen Momenten ist. Wie in einem Artikel auf persecutionreport.org dargelegt wird, fördern Trauerarbeit, Trauerkultur und Gemeinschaft Heilung und Zusammenhalt. Wenn wir gemeinsam trauern, schaffen wir Räume für emotionale Unterstützung und können Erinnerungen lebendig halten. Die rituellen Praktiken des Gedenkens, wie die Verabschiedung von Stefanie Zach, bieten Trost und tragen zur Bildung einer starken Gemeinschaft bei.

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Stefanie Zach hinterlässt eine Lücke, die nicht nur ihre Familie, sondern auch die ganze Gemeinde spüren wird. Die Erinnerungen an ihr Leben, ihre Liebe und ihr Engagement werden jedoch weiterleben. So wird sie in den Herzen ihrer Lieben und der Gemeinschaft stets präsent bleiben.

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