Der Bereichsfeuerwehrverband Leoben hat im Landhotel Reitingblick in Trofaiach einen umfassenden Bericht über das Berichtsjahr 2025 präsentiert. Es ist wirklich beeindruckend zu sehen, wie viele Stunden ehrenamtlich geleistet wurden – insgesamt 247.182 Stunden! Dabei waren 1.787 Feuerwehrfrauen und -männer im Einsatz, die sich bei 3.088 Einsätzen, darunter 521 Brandeinsätze und 1.683 technische Einsätze, bewährten. Die Zahlen sind nicht nur trocken, sie erzählen von Mut, Teamarbeit und unermüdlichem Einsatz.
Bei der Versammlung waren zahlreiche wichtige Persönlichkeiten anwesend, unter anderem Bereichsfeuerwehrkommandant OBR Alexander Siegmund und sein Stellvertreter BR Andreas Köck. Auch Ehrengäste wie FPÖ-Klubobmann Marco Triller und die dritte Landtagspräsidentin Helga Ahrer ließen es sich nicht nehmen, den Feuerwehrleuten ihre Anerkennung auszusprechen. Es war ein Fest der Gemeinschaft, das mit Dankesworten des Bereichsfeuerwehrkommandanten und zahlreichen Ernennungen und Auszeichnungen endete.
Besondere Ehrungen und Auszeichnungen
Die Ehrungen waren ein echtes Highlight – so wurden nicht nur Beförderungen ausgesprochen, sondern auch Verdienstzeichen in verschiedenen Stufen verliehen. Das Verdienstkreuz der Steiermärkischen Landesregierung in Bronze ging an ABI Jürgen Sapelza und OBMdV Kurt Holler. Auch das Verdienstzeichen des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes in der 3. Stufe fand seinen Platz unter den Auszeichnungen, und zwar für OBI Wilfried Borth, ABIdV Sotirios Delis und ABIdV Heiko Schröcker. Das zeigt, wie viel Engagement in den Einsätzen steckt, und das ist einfach großartig!
Ein weiterer Punkt, der in der Versammlung angesprochen wurde, war die besondere Herausforderung, die durch die acht regionalen Waldbrände im ersten Halbjahr entstanden ist. Die Feuerwehren in Eisenerz und Radmer mussten mit speziellen Einsatzkräften reagieren. Die KHD-Bereitschaft stellte einen Waldbrandzug im Abschnitt Leoben auf und schulte auf Vegetationsbrandbekämpfung. Das ist nicht nur wichtig für die Sicherheit, sondern zeigt auch, wie flexibel und gut vorbereitet diese Truppe ist.
Ein Blick über die Grenzen
In Deutschland beleuchtet die vfdb-Brandschadenstatistik, wie wichtig es ist, Daten zu sammeln und auszuwerten, um die Brandrisiken besser einschätzen zu können. Küchen sind dort der häufigste Ort für Brände, was nicht überraschend ist – jeder von uns kennt das Risiko, das beim Kochen entsteht. Auch in Österreich müssen wir uns der steigenden Feuergefahr durch den Klimawandel bewusst sein. Der Zusammenhang zwischen Trockenheit und Waldbränden ist nicht zu unterschätzen.
Die Herausforderungen sind also nicht nur lokal, sondern betreffen viele Regionen. In Brandenburg und Niedersachsen beispielsweise sind die Waldbrände in den letzten Jahren zu einem ernsten Problem geworden. Das zeigt, dass die Feuerwehrleute in Leoben nicht nur für die lokale Sicherheit arbeiten, sondern Teil eines größeren Netzwerkes sind, das sich den Herausforderungen des Klimawandels und seinen Folgen stellt.
Es ist klar, dass die Feuerwehr nicht nur für den Notfall bereitsteht, sondern auch proaktive Maßnahmen ergreift, um Brände zu verhindern. Die moderne Erfassung von Brandursachen, wie sie die vfdb fordert, könnte auch für die Feuerwehren in Österreich von großer Bedeutung sein. Wer weiß, vielleicht können wir durch eine höhere Anzahl erfasster Fälle noch besser auf die Gefahren reagieren.
So bleibt zu hoffen, dass der Bereichsfeuerwehrverband Leoben auch in Zukunft so stark und engagiert bleibt. In einem Land, in dem die Natur oft unberechenbar ist und die Menschen aufeinander angewiesen sind, sind diese Feuerwehrfrauen und -männer wahrhaftige Helden des Alltags!