Die Gemeinde Fohnsdorf trauert um eine ihrer herausragendsten Persönlichkeiten. Franz Wieser, langjähriger Gemeinderat und Vizebürgermeister, ist am 1. Juni 2026 im Alter von 90 Jahren verstorben. Diese Woche wurde sein Ableben offiziell bekannt gegeben, und die Nachricht hat viele Bürgerinnen und Bürger tief berührt. Bürgermeister Volkart Kienzl würdigte Wieser in einem ehrenden Nachruf und bezeichnete ihn als „herausragende und prägende Persönlichkeit“.

Franz Wieser wurde am 1. Oktober 1936 geboren und hat über ein Vierteljahrhundert lang für die Fohnsdorfer Bevölkerung gearbeitet. Seine politische Karriere begann am 2. Juni 1975, als er in den Gemeinderat eintrat, und endete am 14. April 2000. In dieser Zeit war er nicht nur als Gemeindevorstandsmitglied aktiv, sondern auch viele Jahre als Vizebürgermeister. Seine verbindliche und hilfsbereite Art machte ihn bei den Bürgerinnen und Bürgern sehr beliebt.

Ein letzter Abschied

Die Verabschiedung von Franz Wieser fand am Freitag in der Pfarrkirche Fohnsdorf statt. Der Raum war gefüllt mit Menschen, die ihm die letzte Ehre erweisen wollten. Es war ein bewegender Moment, der die tiefe Verbundenheit der Gemeinde mit ihrem Vizebürgermeister verdeutlichte. Wieser hinterlässt nicht nur eine große Lücke in der politischen Landschaft, sondern auch in den Herzen der Menschen, die er berührt hat.

Sein Engagement für die Region war überparteilich. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten war er stets an vorderster Front, um Lösungen zu finden und die Gemeinschaft zu unterstützen. Für seine außergewöhnlichen Verdienste wurde ihm das Goldene Ehrenzeichen des Landes Steiermark verliehen. Zusätzlich erhielt er den Ehrentitel Ökonomierat für seine besonderen Leistungen in der Land- und Forstwirtschaft. Auch nach seinem Rückzug aus der aktiven Politik blieb er in vielen Vereinen aktiv und engagierte sich weiterhin für die Gemeinschaft. Das zeigt, wie sehr ihm seine Heimat am Herzen lag.

Ein bleibendes Erbe

Franz Wieser hinterlässt bleibende Spuren in der Gemeinde Fohnsdorf. Seine Arbeit und sein persönlicher Einsatz werden in der Erinnerung der Menschen weiterleben. Viele werden sich an seine hilfsbereite Art und seinen unermüdlichen Einsatz für die Bürgerinnen und Bürger erinnern. In einem solchen Moment wird einem bewusst, wie wichtig es ist, Menschen zu haben, die sich für das Wohl anderer einsetzen.

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In diesen schweren Stunden gilt die Anteilnahme und das Beileid der Gemeinde den Angehörigen von Franz Wieser. Wie Johann Wolfgang von Goethe einst sagte: „Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren.“ Möge sein Andenken in Fohnsdorf weiterleben und viele Generationen inspirieren.

Für weitere Informationen über das Leben und Wirken von Franz Wieser, besuchen Sie bitte die vollständige Berichterstattung auf MeinBezirk.