In Landeck hat das Österreichische Rote Kreuz kürzlich seine Generalversammlung abgehalten. Und was soll ich sagen? Die Stimmung war bestens! Dr. Christian Klimmer, der seit 13 Jahren die Bezirksorganisation leitet, wurde für weitere vier Jahre wiedergewählt. Als Hausarzt in Flirsch bleibt er nicht nur im Einsatz, sondern auch im Vorstand. Über 69 Angestellte sind in der Bezirksstelle tätig – das klingt nach einer gut geölten Maschine! In einem Jahr werden hier rund 6 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet. Wow, das ist eine Menge Geld, das für die gute Sache verwendet wird!

Ein Blick auf die Zahlen zeigt, dass im vergangenen Jahr unglaubliche 82.498 ehrenamtliche Stunden und etwa 96.690 hauptamtliche Stunden geleistet wurden. Das ist nicht nur ein beeindruckendes Engagement, sondern auch ein Zeichen für die Solidarität in der Region. Und das alles geschieht in einem Gebäude, das 1998 bezogen wurde und nun dringend einen Um- und Ausbau benötigt – eine Studie dazu läuft bereits. Man darf gespannt sein!

Hilfe und Anerkennung

Die 92. Bezirksversammlung fand im Landecker Stadtsaal statt. Hier wurde nicht nur über die geleistete Hilfe berichtet, sondern auch die Ehrung neuer Mitglieder stand auf der Agenda. 55 Freiwillige wurden feierlich aufgenommen! Das ist schon ein Ereignis, das einen zum Schmunzeln bringt – neue Gesichter, die bereit sind, sich für ihre Mitmenschen einzusetzen. Ortsstellenleiter Klimmer und sein Stellvertreter Andreas Wolf begrüßten Ehrengäste, und die ganze Veranstaltung wurde von Mag. Christine Widmann in Form eines Interviews moderiert.

Der Leistungsbericht für 2024 zeigt eine Gesamtleistung von 255.433 Stunden. Darunter fallen beispielsweise 193.006 Stunden für Rettungs- und Krankentransporte und 36.989 Stunden durch die Fahrdienstzentrale, die im letzten Jahr rund 70.000 Dispositionen bearbeitet hat. Man kann sich kaum vorstellen, wie viel Arbeit dahintersteckt. Das Jahr wurde als normal, arbeitsreich und intensiv beschrieben – das klingt nach einer Menge zu tun!

Wichtige Veränderungen und Auszeichnungen

Ein spannendes Thema ist die Novellierung des Sanitäter-Gesetzes, die angesprochen wurde. Sie könnte zur Entlastung der Hausärzte führen, birgt jedoch auch Risiken für das Ehrenamt. Zivildiener wurden als wichtige Stütze hervorgehoben. Klimmer hat Recht, wenn er sagt, dass viele Zivildiener aktive Mitglieder bleiben und ein soziales Jahr für alle wünschenswert wäre. Das zeigt, wie wichtig die Arbeit des Roten Kreuzes ist!

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Bei der Versammlung wurden auch Auszeichnungen für die freiwillige Arbeit vergeben: 10 Bronzene Abzeichen für 10 Jahre, 15 Silberne Abzeichen für 15 Jahre und einiges mehr. Sogar für 50 Jahre wurden das Goldene Verdienstabzeichen und die Landesauszeichnung in Gold vergeben. Respekt! Melanie Strolz und Christoph Tschiderer wurden zum RK-Sanitätsmeister befördert – ein weiterer Beweis für das hohe Engagement, das hier gepflegt wird.

Freiwillige Arbeit in Österreich

Das Österreichische Rote Kreuz ist nicht nur in Landeck aktiv, sondern zeigt auch, wie wichtig Freiwilligenarbeit in ganz Österreich ist. Die Möglichkeiten für ehrenamtliches Engagement sind vielfältig und reichen von spontaner Hilfe im Katastrophenfall bis hin zu strukturierten Projekten. Den Helfern wird durch den Österreichischen Freiwilligenpass die Möglichkeit geboten, ihre geleistete Arbeit und erworbenen Kompetenzen zu dokumentieren. Zudem gibt es das Projekt „Team Österreich“, das Nachbarschaftshelfer in Notfällen organisiert.

Es ist klar, dass das Rote Kreuz nicht nur eine Organisation ist – es ist ein lebendiger Teil der Gemeinschaft, der Menschen zusammenbringt und Hilfe leistet, wo sie gebraucht wird. Der Kern des Ganzen bleibt das Leitmotto „Aus Liebe zum Menschen“, das durch die rot leuchtende Farbe symbolisiert wird. Ein Zeichen der Hoffnung und der Solidarität, das in Landeck und darüber hinaus strahlt.