Neuer Geschäftsführer Roland Volderauer bringt frischen Wind in den Tourismusverband Landeck
Heute ist der 9.06.2026 und in Landeck gibt es Neuigkeiten, die für frischen Wind in der Region sorgen könnten. Der Tourismusverband (TVB) hat einen neuen Geschäftsführer – Roland Volderauer, einstimmig gewählt aus 80 Bewerbern aus dem deutschsprachigen Raum. Ein echtes Auswahlverfahren, das zeigt, wie wichtig die Position für die Region ist!
Volderauer ist 48 Jahre alt und stammt aus dem Stubaital. Seine Karriere im Tourismus hat er zwischen 2009 und 2012 als Geschäftsführer der Tourismusbetriebe Warth Holding GmbH begonnen. Seit 2012 leitet er den Tourismusverband Stubai Tirol, wo er sich einen ausgezeichneten Ruf erarbeitet hat. Das macht ihn zu einer vertrauten Größe in der Branche, und die Erwartungen an seine neue Rolle in St. Anton sind entsprechend hoch. TVB-Obmann Josef Chodakowsky hat auch die Arbeit von Martin Ebster gewürdigt, der 22 Jahre lang für die Region tätig war. Ein großer Schuh, den Volderauer da füllen muss!
Chancen für die Region
Mit seinem Umzug nach St. Anton wird Volderauer einen Zweitwohnsitz dort haben. Das gibt ihm die Möglichkeit, die Region noch besser kennenzulernen und direkt vor Ort zu arbeiten. Besonders die Alpine Ski-WM 2033 sieht er als große Chance, um St. Anton und die umliegenden Gebiete ins Rampenlicht zu rücken. Wer weiß, vielleicht wird die Veranstaltung das Highlight der nächsten Jahre!
Er bringt auch viel Erfahrung mit großen Veranstaltungen mit, wie etwa den Weltmeisterschaften im Berglauf und Trailrunning 2023. Diese Erfahrungen sind unbezahlbar, wenn es darum geht, größere Events in der Region zu organisieren. Ein weiterer Punkt, der für Volderauer spricht: das Stubai hatte 2025 über eine Million Winternächtigungen – und das Sommergeschäft läuft mit knapp 80% auch nicht schlecht. St. Anton hingegen kann mit etwa 1,1 Millionen Winternächtigungen aufwarten, hat aber im Sommer nur gut 25%. Da gibt es also noch viel Potenzial!
Tourismus im Wandel
Ein interessanter Vergleich: Im Stubai gibt es im Sommer tatsächlich mehr Betten (10.900) als im Winter (10.700), während in St. Anton im Winter über 14.000 Betten zur Verfügung stehen, aber nur 10.600 im Sommer. Das zeigt, dass die Sommermonate noch nicht ganz so gut ausgelastet sind. Volderauer hat also genug Stoff, um sich an die Arbeit zu machen und die Region zu pushen!
Um die Tourismusstrategie weiter zu entwickeln, könnte es hilfreich sein, die Sommeraktivitäten zu fördern. Vielleicht gibt es ja ungenutzte Potenziale, die Volderauer mit frischen Ideen anpacken kann? Die Region hat viel zu bieten, von atemberaubenden Berglandschaften bis hin zu tollen Freizeitmöglichkeiten. Es bleibt spannend, wie sich die Dinge entwickeln werden und welche Impulse der neue Geschäftsführer setzen wird.
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