Heute, am 4. Juni 2026, fand ein wichtiges Treffen mit Wählern in den Gemeinden Hiep Hung und Tan Phuoc Hung in der Stadt Can Tho statt. Vertreter des Volksrats waren anwesend, darunter Herr Tran Van Huyen, stellvertretender Sekretär des Stadtparteikomitees, sowie Frau Pham Thi Phuong, Mitglied des Ständigen Ausschusses und Direktorin der Abteilung für Innere Angelegenheiten. Auch Herr Tong Hoang Khoi, Sekretär des Parteikomitees und Vorsitzender des Volksrats des Wahlkreises Nga Bay, ließ sich blicken. Das Treffen diente der Vorbereitung auf die reguläre Halbjahressitzung des Volksrats im Jahr 2026.

Die Anliegen der Wähler waren vielfältig. Dazu gehörten Themen wie das öffentliche Leben, Sozialpolitik, Landwirtschaft und Infrastrukturinvestitionen. Ein zentrales Thema war die Forderung nach einer Vereinfachung der Verfahren für Landnutzungsberechtigungen. Auch die Unterstützung für Kinder von Gefallenen und die Förderung des Wohnungsbaus für bedürftige Familien wurden angesprochen. Zudem berichteten die Wähler von den niedrigen Preisen für Zuckerrohr und Durian, welche die Produktion unrentabel machen. Die Stadt plant, die Infrastruktur zu verbessern, um Überschwemmungen zu reduzieren und die Lebensqualität der Menschen in der Region zu steigern.

Die Stimme der Wähler

Besonders interessant war, dass Frau Pham Thi Phuong während des Treffens über die Bearbeitung vorheriger Wähleranfragen berichtete. Herr Tran Van Huyen nahm die Sorgen und Meinungen der Wähler entgegen und betonte, wie wichtig die Unterstützung für bedürftige Gruppen ist. Die Stadt hat sich das Ziel gesetzt, die Verkehrsinfrastruktur ganzheitlich zu entwickeln und Hochwasserschutzprojekte voranzutreiben. Er erkannte die Problematik der Preissenkungen aufgrund von Rekordernten an und versprach, Investitionen in landwirtschaftliche Verarbeitungsbetriebe zu fördern.

Ein Aufruf an die Bevölkerung zur Verbesserung der Produktqualität und -wert wurde ebenfalls ausgesprochen. Die übergeordnete Aufgabe des politischen Systems bleibt es, das materielle und geistige Leben der Bevölkerung zu verbessern. Diese Maßnahmen sind besonders wichtig, wenn man bedenkt, dass auch die deutsche Landwirtschaft unter enormen Druck steht. Laut dem Deutschen Bauernverband (DBV) haben steigende Kosten und Preisdruck sowie hohe bürokratische Auflagen viele landwirtschaftliche Betriebe in Deutschland zum Aufgeben gezwungen. Das gefährdet die nachhaltige Weiterentwicklung des Sektors und die Wirtschaftskraft ländlicher Räume.

Ein Blick über die Grenzen

In Deutschland stehen landwirtschaftliche Unternehmen für 4,6 Millionen Arbeitsplätze und sind somit von zentraler Bedeutung. Die durchschnittliche Größe der über 276.000 landwirtschaftlichen Betriebe beträgt etwa 61 Hektar. Komischerweise sind nur 7 % der Landwirte unter 35 Jahre alt, während etwa 40 % bereits 55 Jahre oder älter sind. Die Herausforderungen, die in Deutschland und Österreich ähnlich erscheinen, erfordern ein starkes und handlungsfähiges politisches System, um die Zukunft der Landwirtschaft zu sichern.

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Die Strategie der deutschen Landwirtschaft zielt darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit und Widerstandsfähigkeit zu sichern und gleichzeitig den Schutz natürlicher Ressourcen zu verbessern. Eine einheitliche europäische Regelung zur Tierhaltungs- und Herkunftskennzeichnung könnte helfen, das Vertrauen der Verbraucher zu stärken. Ernährungssicherheit sollte als Schutzgut im Grundgesetz verankert werden, um sozialen Frieden und wirtschaftliche Entwicklung zu fördern.

Es bleibt abzuwarten, wie die Stadt Can Tho und die deutsche Landwirtschaft auf die Herausforderungen reagieren werden. Die Wähler in Vietnam haben ihre Stimme erhoben, und die politischen Vertreter scheinen gewillt, diese ernst zu nehmen. Letztlich ist der Dialog zwischen Bürgern und Politikern entscheidend, um Lösungen zu finden, die sowohl in Österreich als auch in Deutschland dringend benötigt werden.