Heute ist der 25.09.2026 und hier in Wien-Döbling gibt es spannende Neuigkeiten aus der Welt der historischen Fotografien! Das Wien Museum hat ein bemerkenswertes Crowdsourcing-Projekt ins Leben gerufen, das darauf abzielt, die Stadtgeschichte durch die Erschließung historischer Aufnahmen lebendig zu halten. Wer hätte gedacht, dass wir alle einen Teil dazu beitragen können, Wiens Vergangenheit wieder aufleben zu lassen?

Die Plattform crowdsourcing.wien ermöglicht es den Nutzern, alte Fotografien zu erkennen, beschreiben und präzise zu verorten. Der Fokus liegt zunächst auf den Bezirken Josefstadt, Penzing, Döbling und Brigittenau – also ein echtes Stück Heimat für viele von uns! Diese beeindruckende Fotosammlung dokumentiert die Entwicklung Wiens vom 19. Jahrhundert bis heute und umfasst Straßen, Plätze, Gebäude und Stadtlandschaften, die uns allen vertraut sind.

Einblicke und Mitwirkung

Die Digitalisierung erfolgt kontinuierlich und ist online für alle zugänglich. Interessierte können sich ganz einfach registrieren und an der Aufarbeitung der Sammlung teilnehmen. Die Anforderungen sind spannend: Wer sich einbringen möchte, sollte Kenntnisse in Kurrent haben, sich mit historischen Gebäuden und Straßen auskennen sowie etwas Erfahrung in Fotografie mitbringen. Ein echtes Gemeinschaftsprojekt, das dazu einlädt, das Wissen und die Erfahrungen der Wiener Bevölkerung zur Stadtgeschichte zu nutzen!

Veronica Kaup-Hasler, die Amtsführende Stadträtin für Kultur und Wissenschaft, hat die Bedeutung menschlichen Wissens für die Erschließung der Fotografien betont. Das ist ein interessanter Punkt, denn das Wien Museum setzt bewusst auf menschliche Expertise anstelle von künstlicher Intelligenz. Rückseitige handschriftliche Notizen und individuelle Beschriftungen erfordern schließlich Kontextwissen und Genauigkeit – und die bringt nun mal nur der Mensch mit.

Die Rolle des Wien Museums

Wusstet ihr, dass das Wien Museum nicht nur Stadtmuseum, sondern auch Kunstmuseum ist? Es richtet sich an alle, die in Wien leben oder die Stadt besuchen. Wissenschaftliche Forschungen zur Kulturgeschichte Wiens bilden die Grundlage für aktuelle Fragestellungen zum urbanen Leben im 21. Jahrhundert. Dieser Ansatz zeugt von einem klaren Bekenntnis zu einer pluralistischen, weltoffenen und progressiven Gesellschaft.

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Ein weiterer wichtiger Akteur in diesem Kontext ist die Wienbibliothek im Rathaus. Sie sammelt, bewahrt und erschließt das schriftliche Kulturerbe Wiens. Ein zentraler Wissensspeicher mit umfangreichen Beständen, der nicht nur für wissenschaftliche Forschung dient, sondern auch ein Treffpunkt für Autorinnen und Autoren sowie ein Diskursraum für Geschichtsinteressierte ist. Ein Ort, an dem Geschichte lebendig wird!

Und während wir darüber nachdenken, wie wir uns aktiv an der Erschließung unserer Stadtgeschichte beteiligen können, ist es spannend zu sehen, dass ein ähnliches Crowdsourcing-Projekt zur Erschließung historischer Kochbücher bereits läuft. Hier sind beeindruckende 97 % der Seiten erfasst und 50 % bereits geprüft. Ein Zeichen dafür, wie viel Interesse und Engagement in der Bevölkerung steckt!