Heute ist der 27.09.2026 und in Wien-Floridsdorf tut sich was! Die Stadt hat ihre Initiative für legale Graffiti erneut ausgeweitet. Neu hinzu kommen gleich zwei Standorte, die den kreativen Köpfen der Stadt einen Platz bieten: der Steinitzsteg und die Lorettowiese in Jedlesee. Das Wienerwand-Netz wächst somit auf insgesamt 29 Standorte in Wien. Das ist doch mal ein Grund zum Feiern!

Die Wienerwand-Initiative, die von WIENXTRA im Auftrag der Stadt Wien betreut wird, hat sich zum Ziel gesetzt, die kulturelle Vielfalt zu fördern und Jugendlichen eine legale Plattform für ihre Kunst zu bieten. Vizebürgermeisterin Bettina Emmerling hebt immer wieder hervor, wie wichtig die politische Teilhabe von Jugendlichen ist. Und das ist auch gut so! Schließlich wird Graffiti nicht nur als Kunstform, sondern auch als Ausdruck von Kritik und Rebellion wahrgenommen. Es ist ein sichtbares Zeichen der Jugendkultur, das Diskussionen anstößt.

Erweiterung des Wienerwand-Netzes

Die offiziellen Eröffnungen der neuen Standorte sind für die nächsten Monate geplant. Im August 2026 wird der Lorettoplaza/Skatepark in 1210 Wien eröffnet, gefolgt vom Vilma-Neuwirth-Park in 1020 Wien im September. Auch der Karlsplatz im Resselpark (1040 Wien) und der Dingelstedtpark (1150 Wien) werden dann neue kreative Spielwiesen. Die Donauinsel, konkret die Ecke Steinitzsteg, wird ebenfalls im September 2026 eröffnet. Das ist eine echte Bereicherung für die Graffiti-Szene!

Die Nutzung dieser Wände ist kostenlos und ohne Voranmeldung möglich. Ein bisschen Eigeninitiative ist allerdings gefragt: Die Spraymaterialien müssen selbst mitgebracht werden. Und ein respektvoller Umgang mit bestehenden Graffiti ist natürlich Pflicht. Ältere Werke dürfen übermalt werden, solange die neuen Kunstwerke nicht diskriminierende Inhalte oder kommerzielle Werbung beinhalten. Das ist fair und sorgt für ein harmonisches Miteinander.

Ein Projekt mit Geschichte

Das Wienerwand-Projekt hat eine lange Geschichte. Es geht auf das „Wiener Graffiti Konzept“ von 2004 zurück, und die ersten Wienerwände wurden 2005 eröffnet. Damals war das Ziel, Künstlern aus der Graffiti-Szene einen legalen Raum im öffentlichen Raum zu bieten, was auch nach wie vor der Fall ist. In vielen Städten wird Graffiti oftmals als krimineller Akt angesehen, der mit Verboten begegnet wird. Wien hingegen setzt auf Toleranz und Diskussion. Das ist ein erfrischender Ansatz!

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Die Wände werden durch eine Reliefplatte mit einer stilisierten Taube und dem Schriftzug „WIENERWAND“ gekennzeichnet. So weiß jeder, wo er seine Kunstwerke hinterlassen kann. Und das Feedback ist durchweg positiv: Michael Häupl, der ehemalige Bürgermeister von Wien, hat sich stets für das Projekt ausgesprochen, und auch Lokalpolitiker in Deutschland haben es als Vorbild bezeichnet. Die Stadt Wien hat sich mittlerweile zu einem echten Hotspot für Street Art entwickelt.

Ein weiteres Highlight war das Kunstprojekt „Takeover“, bei dem das Wien Museum eine Fläche am Vorplatz vorübergehend zur Wienerwand erklärte. Solche Aktionen zeigen, wie sehr Graffiti in der Stadt gewürdigt wird. Es ist mehr als nur Farbe an der Wand; es ist ein Teil der Stadtidentität!