Fisherman & Friends feiern 25 Jahre mit allen Hits im Theater Ole
In Wien-Landstraße wird am 4. November 2026 gefeiert: Fisherman & Friends begeht im Theater Ole das 25-jährige Bestehen der Band. Beginn der Veranstaltung ist laut Eintrag am 4. November 2026 um 14:37 Uhr.
Auf dem Programm stehen sämtliche Hits aus den vergangenen 25 Jahren. Für den Abend ist die Band in jener Besetzung angekündigt, die ihre musikalischen Farben ziemlich breit auffächert: Willy Vranovsky übernimmt Gesang, Gitarre, Saxofon und Mundharmonika, Peter Nowak spielt Gitarre, Hans Riss Kontrabass und Richard Stocker Percussion.
Jubiläum im Theater Ole
Wer dabei sein möchte, kann über den Spielplan des Theater Ole reservieren: www.theater-ole.at/spielplan.php. Zwischen Gitarren, Kontrabass, Saxofon, Mundharmonika und Percussion dürfte es im Saal ordentlich musikalisch zur Sache gehen.
Im selben Theater-Spielplan findet sich außerdem eine Beschreibung eines clownesken Objekt- und Puppentheaters für Erwachsene. Im Mittelpunkt stehen Traditionen, Kreativität und neue Visionen – ein Stoff, der deutlich stärker in Richtung Figurenspiel als Konzert weist.
Ein Koffer voller Vergangenheit
Die Handlung beginnt mit einem Koffer, der seit 100 Jahren auf einem Dachboden steht. Darin befinden sich Puppen. Sie öffnen den Koffer und machen sich daran herauszufinden, wer sie sind, welche Rollen sie gespielt haben und woher sie stammen.
Vieles an ihnen ist vergangen: Motten haben Kleider und Körper zerstört. Erhalten geblieben sind allerdings ihre Glaubenssätze und Bindungen. Also müssen die Figuren ihre bisherigen Rollen hinterfragen und gemeinsam neue Visionen entwickeln. Das Stück beruht auf wahren Begebenheiten.
Am Anfang der Entstehung stand ein Koffer mit antiken Puppenköpfen, der der Puppenspielerin Elfriede Scharf übergeben wurde. Sie erforschte zunächst die Herkunft der Figuren. Gemeinsam mit der Clownin und Puppenspielerin Eva Palvölgyi sowie der Schweizer Puppenspielerin Margrit Gysin entwickelte Scharf daraus ein Stück – ausgehend von den Charakteren, die aus den Schnitzereien der Köpfe hervorgingen.
Nach Abschluss der Arbeit konnte die Grazer Theatersoziologin Beatrix Müller-Kampel die Geschichte der Figuren teilweise rekonstruieren. Ihre Erkenntnisse stimmten weitgehend mit den zuvor entwickelten Rollen überein. Während des Arbeitsprozesses beschäftigten sich die Künstlerinnen mit der Beständigkeit kultureller Erzählungen und mit der Rolle der Kunst. Im Raum steht dabei die Frage, welche Traditionen fortgeführt werden müssen und welche verändert werden können.
Wer hinter dem Puppentheater steht
Auf der Bühne und in der Dramaturgie arbeiten Elfriede Scharf und Eva Palvölgyi. Regie führt Margit Gysin, die Musik stammt von Heidrun Hermann. Für das Bühnenbild ist Richard Ludersdorfer zuständig, Figurenbau und Ausstattung übernimmt Elfriede Scharf, die Projektleitung liegt bei Veronika Graf.
Produziert wird das Stück von puppille – Verein zur Förderung der Theaterkultur. Als literarische Inspiration werden Annet Schaap und die jahrhundertelange europäische Kulturgeschichte genannt. Den technischen Support übernimmt Peter Fritz.
