Heute ist der 9.10.2026 und es wird spannend in Österreich! Der begehrte Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit wird heuer zum neunten Mal vergeben. Ein Preis, der nicht nur kreative Baukunst belohnt, sondern auch die Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt stellt. Das Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET) hat 65 Projekte aus dem ganzen Land eingereicht, und eine unabhängige Jury hat sich die Mühe gemacht, 13 davon auszuwählen und vor Ort zu besichtigen. Und jetzt kommt’s: Sieben dieser Projekte haben es in die engere Auswahl geschafft und werden nun für den Preis nominiert. Wow!

Die Nominierungen sind wirklich vielversprechend. Unter den Projekten finden wir das beeindruckende „FRANCIS im Althan Quartier“ in Wien, eine Sanierung und Weiterentwicklung, die für gemischte Nutzung gedacht ist. Auch die „Sport Arena Wien“ sticht hervor, ein Ersatzneubau mit Fokus auf Kreislaufwirtschaft und Nachverdichtung. Und wie wäre es mit „parcours – Wohnen in Bewegung“, einem Neubau mit sozialem Anspruch? Die Volksschule Molitorgasse, die unter Denkmalschutz steht, zeigt, wie man Sanierung und Weiterentwicklung wunderbar vereinen kann. Auch in Niederösterreich gibt es ein spannendes Projekt: Die Firmenzentrale Windkraft Simonsfeld, die im Bestand erweitert wurde. In Salzburg wird mit „GNICE – Wohnen am Eichetwald“ ein Neubau im Plus-Energie-Quartier-Standard vorgestellt, und der „Posthus Egg“ in Vorarlberg verspricht eine Neugestaltung der Dorfmitte. Ein wahrhaft bunter Strauß an Ideen!

Die Jury und ihre Verantwortung

Die Jury besteht aus sechs kompetenten Mitgliedern, die gleichmäßig aus Experten der Architektur und der Nachhaltigkeit zusammengesetzt sind. Das ist wichtig, denn beide Gruppen haben ein Vetorecht bei der Auswahl der Projekte, was die Entscheidung noch einmal aufwertet. Die Juryvorsitzende Matthias Hein hebt die Bedeutung der Einheit von Architektur und Nachhaltigkeit hervor – und das nicht ohne Grund! Hochwertige Gebäudesanierungen und energieeffiziente Neubauten sind schließlich entscheidend für die Transformation des Gebäudesektors in Österreich. Ein gestiegenes Bewusstsein für baukulturelle Verantwortung ist spürbar, und das zeigt sich auch in den zahlreichen Vorzeigeprojekten, die in den letzten Jahren realisiert wurden.

Der Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit ist mehr als nur eine Auszeichnung – er fördert ökologische Verantwortung und wirtschaftliche Weitsicht. Investitionen in Energieeffizienz, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeitskonzepte sind gefragt. Die besten Projekte der letzten Jahre werden nicht nur ausgezeichnet, sie dienen auch als Inspiration für zukünftige Bauvorhaben. So wird eine zeitgemäße Baukultur repräsentiert, die dem aktuellen Zeitgeist Rechnung trägt.

Vorfreude auf die Preisverleihung

Die große Preisverleihung steht im November in Wien an! Da darf man gespannt sein, welche Projekte die herausragendsten sind und welche mit dem Staatspreis ausgezeichnet werden. Man kann nur hoffen, dass die ausgezeichneten Projekte auch in der breiten Öffentlichkeit wahrgenommen werden, denn sie tragen zur positiven Entwicklung unserer Städte und Gemeinden bei. Vielleicht wird das ein richtiger Knüller! Es bleibt also spannend, und die Vorfreude wächst, während wir den kreativen Köpfen der Bauwelt beim Schaffen zusehen.

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