Heute ist der 30.04.2026 und in Wien-Landstraße gibt es eine spannende Entwicklung, die für viele von uns von großer Bedeutung sein könnte. Die Klinik Landstraße hat sich auf die präventive Behandlung nach dem ersten Herzinfarkt spezialisiert. Das ist besonders wichtig, denn nur etwa 20 Prozent der Patientinnen und Patienten nehmen eine Reha in Anspruch. Dabei ist das Risiko für Herzkrankheiten in den folgenden zehn Jahren nach einem Infarkt besonders hoch. Die Klinik hat sich also einer zentralen Herausforderung im Gesundheitswesen angenommen.

Umso erfreulicher ist es, dass die Klinik Landstraße beim renommierten „Klinik Award Austria“ den zehnten Platz erreicht hat. Dies ist ein Zeichen dafür, dass die Bemühungen um die „Sekundär-Prävention“ für Patienten, die bereits einen Herzinfarkt hinter sich haben, in der Fachwelt anerkannt werden. Denn trotz der Tatsache, dass in Wien 97 von 100 Patientinnen und Patienten einen Herzinfarkt überleben, bleibt das Risiko für weitere kardiovaskuläre Ereignisse hoch. Jährlich behandelt der Wiener Gesundheitsverbund (WIGEV) rund 1.700 Herzinfarkt-Fälle. Hier ist also ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess gefragt.

Der Weg zur Gesundheitsoptimierung

Die Klinik Landstraße legt besonderen Wert auf einen sensiblen Übergang von der Akutversorgung zur langfristigen Betreuung. Die Sekundär-Prävention umfasst verschiedene Maßnahmen, wie die Behandlung von Risikofaktoren, medikamentöse Therapien, einen gesunden Lebensstil und eine bessere Ernährung. Dies zeigt sich auch in der kürzlich veranstalteten Kongressreihe „Kardiologie im Dialog“, die Ende April stattfand. Hier wurde der Austausch mit niedergelassenen Ärzten gefördert, was für die Patienten von großem Vorteil sein kann.

Ein Blick über die Grenzen nach Deutschland zeigt, dass die Themen Herzinfarkt und koronare Herzkrankheit (KHK) auch dort brennend aktuell sind. Der Deutsche Herzbericht, der am 11. September 2025 veröffentlicht wurde, hebt hervor, dass die KHK die häufigste Todesursache bleibt. Die Zahlen sind alarmierend: Rund 4,7 Millionen Menschen in Deutschland leben mit der Diagnose KHK. Und trotz eines Rückgangs der Todesfälle bleibt der Handlungsdruck aufgrund der hohen Krankheitslast ungebrochen. Im Jahr 2023 gab es über 185.000 Krankenhausaufnahmen aufgrund von Herzinfarkt.

Die Herausforderung besteht weiterhin

Die Sterberate durch KHK stieg in den letzten Jahren leicht an, sank jedoch 2023 auf den niedrigsten Wert seit 2000. Dies ist ein positives Zeichen, doch wie Prof. Dr. Heribert Schunkert betont, sind die Zahlen absolut betrachtet immer noch zu hoch. Verbesserungen in der Früherkennung und Akuttherapie haben zwar Erfolge gezeigt, doch die Prävention von Risikofaktoren wie Rauchen, Bluthochdruck, hohem LDL-Cholesterin und Diabetes mellitus muss weiter verstärkt werden.

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Die Situation in Wien und Deutschland verdeutlicht, wie wichtig es ist, die Thematik Herzgesundheit nicht nur im Akutfall zu betrachten. Es gilt, präventiv tätig zu werden und die Menschen zu sensibilisieren, um die Anzahl der Herzinfarkte zu reduzieren. Die Klinik Landstraße hat hier einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Die Herausforderungen bleiben groß, doch die ersten Schritte sind getan – und das zählt! Wer hätte gedacht, dass Prävention so viel bewegen kann?