Zwei Urfahraner Fleischereien unter den besten Lebensmittelproduzenten Österreichs
Heute ist der 17.07.2026 und in Urfahr gibt es Grund zur Freude! Zwei Fleischereien aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung haben es auf die renommierte Kalk&Kegel-Liste der besten Lebensmittelproduzenten in Österreich geschafft. Darunter die Anton Riepl Fleischmanufaktur in Gallneukirchen und die Fleischerei Hermann Brenner in Vorderweißenbach. Diese Liste umfasst insgesamt 102 landwirtschaftliche Betriebe aus allen Bundesländern und wurde erstmals vom Kulinarikmagazin Kalk&Kegel veröffentlicht. Die Auswahlkriterien sind dabei alles andere als trivial – sie basieren auf Bewertungen von rund 100 Spitzenköchen aus ganz Österreich. Eine echte Auszeichnung, die die Qualität und das Engagement dieser Betriebe anerkennt! Mehr dazu hier.
Die Liste ist nicht nur eine Anerkennung für die Betriebe selbst, sondern hat auch das Ziel, die Sichtbarkeit der handwerklichen Landwirtschaftsbetriebe in Österreich zu erhöhen. Bei den Auswahlkriterien wird neben der höchsten Produktqualität auch ein nachhaltiger Umgang mit Böden und Ressourcen, ein respektvoller Umgang mit Tieren und eine Wertschätzung gegenüber den Menschen berücksichtigt. Das zeigt sich auch in der Vielfalt der aufgelisteten Produzenten – von Pilzmanufakturen über Bio-Imkereien bis hin zu Käsereien und Forellenzuchten.
Vielfalt der österreichischen Kulinarik
Die Liste spiegelt die bunte Landschaft der österreichischen Kulinarik wider. So finden sich auch innovative Jungunternehmer wie Sarah Schmolmüller mit ihrem Projekt „Dirndln am Feld“ in Niederösterreich, wo sie über 50 verschiedene Gemüsearten anbaut. Oder der „GanzGansHof“ im Burgenland, der besonderen Wert auf Kreislaufwirtschaft legt. Diese Vielfalt zeigt, wie lebendig und dynamisch die heimische Agrarlandschaft ist.
Das Engagement der Produzenten wird am 30. Juli beim Sunday Afternoon Wine Club in Wien offiziell ausgezeichnet. Dort treffen sich nicht nur die besten Köche, sondern auch Produzenten und Genießer. Ein schöner Anlass, um die Wertschätzung für Qualität und Handwerk in der Lebensmittelproduktion zu feiern.
Nachhaltige Landwirtschaft im Fokus
Im Kontext der aktuellen Entwicklungen ist auch das Projekt COwLEARNING zu erwähnen, welches 2022 ins Leben gerufen wurde. Hier arbeiten verschiedene Institutionen zusammen, um eine nachhaltige Milch- und Fleischversorgung in Österreich zu entwickeln. Dabei wird die ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltige Landwirtschaft in den Mittelpunkt gestellt. Die Projektleiterin Marianne Penker und ihr Team haben sich zum Ziel gesetzt, zukunftsweisende Szenarien für die Viehwirtschaft bis 2050 zu entwickeln. Das Motto „Breaking the Blame Game“ zeigt, dass eine kooperative Herangehensweise im Vordergrund steht – ein Ansatz, der auch für die ausgezeichneten Betriebe von großer Bedeutung ist.
Die Fortschritte des Projekts werden öffentlich dokumentiert, und es wird ein Bewusstsein für die Herausforderungen und Möglichkeiten in der Landwirtschaft geschaffen. All das ist Teil eines größeren Wandels, der die heimische Landwirtschaft nicht nur ökologisch, sondern auch sozial stärken soll. Eine spannende Zeit für alle, die sich für die Zukunft unserer Lebensmittelproduktion interessieren!
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