Die Ausbildungsmesse „Check In Berufswelt“ in Krefeld hat am Mittwoch, den 21. Mai, ihre Tore geöffnet und zahlreiche Schülerinnen und Schüler angezogen. Auch Sandrine Reuter war dort, um sich zu informieren, da ihr Sohn krankheitsbedingt nicht teilnehmen konnte. Fast 70 Unternehmen, Institutionen und Behörden präsentierten ein spannendes Spektrum an Ausbildungsangeboten, Praktika und dualen Studienmöglichkeiten. Man könnte fast sagen, es war ein Schlaraffenland der Berufe! Insgesamt wurden 337 verschiedene Ausbildungsangebote vorgestellt, was die Wahl für die jungen Leute nicht gerade einfacher machte.
In der Region sind laut der Agentur für Arbeit rund 1700 Ausbildungsplätze unbesetzt, davon etwa 700 in Krefeld. Das ist eine gewaltige Zahl! Claudia Kamper, die Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit, ermutigte die jungen Besucher, die Chancen dieser Messe zu nutzen. „Hier findet ihr eure Zukunft“, so könnte man ihre Botschaft zusammenfassen. Am Stand der Bundespolizei war das Interesse besonders groß, als Polizeioberkommissar Jürgen Nas über den Personalbedarf informierte. Das klingt spannend! Und wer weiß, vielleicht ist der ein oder andere Schüler jetzt auf den Geschmack gekommen, sich für eine Laufbahn im Polizeidienst zu entscheiden.
Praxisnahe Einblicke und wertvolle Tipps
Besonders interessant war der Stand der Volksbank, an dem Auszubildende von ihren Erfahrungen berichteten. Einige Plätze für dieses Jahr sind sogar bereits vergeben – ein Zeichen dafür, dass die Nachfrage nach jungen Talenten groß ist. Ausbildungskoordinatorin Petra Müller-Papenfuß empfahl den Jugendlichen, sich frühzeitig zu bewerben und Praktika zu nutzen, um einen Einblick in die verschiedenen Berufe zu erhalten. Das klingt nach einem praktischen Ansatz! Ann-Sophie Konz, die selbst über eine Ausbildungsmesse zum Zoll gekommen ist, warb ebenfalls für diesen Beruf. Ein paar Geschichten aus dem Berufsalltag könnten hier Wunder wirken.
Stefan Thoeren vom Hauptzollamt Krefeld bestätigte, wie wichtig solche Messen für Auswahlgespräche sind. Im vergangenen Jahr konnten über 1000 junge Menschen erreicht werden, was zeigt, dass die Messe ein wichtiger Bestandteil der Berufsorientierung geworden ist. Viele Schulen haben die Veranstaltung bereits in ihr Programm aufgenommen. Das ist natürlich eine tolle Entwicklung!
Herausforderungen und Chancen
Doch trotz der zahlreichen Angebote bleibt die Herausforderung bestehen, die vakanten Ausbildungsplätze zu besetzen. Diese Situation ist nicht nur in Krefeld, sondern in vielen Regionen Deutschlands zu beobachten. Die Gruppe der Ausbildungsinteressierten, die sich für eine duale Berufsausbildung interessiert, wächst zwar, doch viele entscheiden sich auch für Alternativen wie Schulbesuch, Studium oder berufsvorbereitende Maßnahmen. Am 30. September werden diese jungen Menschen nicht mehr als Ausbildungsplatznachfrager gezählt, was die Statistik besonders herausfordernd macht. Die Eignung für eine duale Berufsausbildung wird durch verschiedene Faktoren festgestellt, dazu gehört auch die Registrierung bei Beratungs- und Vermittlungsdiensten.
Die Ausbildungsmesse in Krefeld hat also nicht nur den Zweck, Kontakte zu knüpfen, sondern auch das Bewusstsein für die zahlreichen Möglichkeiten zu schärfen, die im Berufsleben auf die jungen Menschen warten. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Ausbildungslandschaft in den kommenden Jahren entwickeln wird.
