Heute ist der 8.06.2026 und in Innsbruck-Stadt gibt es Grund zur Freude! Die Innsbrucker Musikschule hat bei einem Wettbewerb ganz hervorragend abgeschnitten und einige ihrer talentierten Schülerinnen und Schüler haben dabei glänzende Ergebnisse erzielt. Es ist wirklich beeindruckend zu sehen, wie viel musikalisches Talent in der Region steckt!
Besonders in der Altersgruppe IIIplus gab es einige herausragende Leistungen. Rita Ejiayelia und Yolanda Diaz Guerrero haben mit 91,40 und 90,20 Punkten den 1. Preis in Gold gewonnen. Beide Schülerinnen werden von Raúl Ernesto Funes unterrichtet – ein wirklich talentierter Lehrer! Man kann sich nur vorstellen, wie stolz er auf seine Schützlinge sein muss.
Erfolge in verschiedenen Kategorien
Doch das war noch lange nicht alles! In der Altersgruppe IV, in der Kategorie Kammermusik für Blechblasinstrumente, hat das Ensemble „Sacculum-Brass“ sensationelle 100 Punkte erreicht und sich somit ebenfalls den 1. Preis in Gold gesichert. Besonders hervorzuheben ist Fabian Danzl, der als Trompeten- und Flügelhornschüler von Andreas Lackner Teil des Ensembles ist. Was für eine Leistung!
In der Altersgruppe I gab es auch Erfolge, wenngleich hier der 2. Preis in Silber vergeben wurde. Peter Jablokov und Helena Kammerer Vélez, beide Violoncello-Schüler, haben mit 87,50 und 81 Punkten ordentlich abgeschnitten. Man merkt, dass die musikalische Ausbildung an der Innsbrucker Musikschule auf einem hohen Niveau stattfindet.
In der Altersgruppe III, Kategorie Kammermusik für Blechblasinstrumente, gab es ebenso eine bemerkenswerte Leistung: Das „MuS’Inn 4 – Monday Night Quintet“ unter der Leitung von Thomas Steinbrucker konnte 67,40 Punkte erreichen. Hannes und Tobias Schwienbacher, Martin Graber, Raphael Saxer und Emma König haben sich mit 3. Preis – Bronze ebenfalls einen Platz erkämpft. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie junge Musiker zusammenarbeiten und gemeinsam etwas Großartiges schaffen.
Ein Blick über die Grenzen hinaus
Die Erfolge der Innsbrucker Musikschule sind nicht nur lokal bemerkenswert, sondern stehen auch in einem größeren Kontext. Ein ähnliches Engagement für die musikalische Förderung findet man auch im OBERÖSTERREICHISCHEN JUGENDSINFONIEORCHESTER (JSO). Dieses Orchester besteht seit rund 20 Jahren und setzt sich aus den besten Nachwuchsmusikern des Landes zusammen. Hier werden junge Talente gefördert, die die Möglichkeit haben, gemeinsam zu musizieren und die sinfonische Orchestermusik kennenzulernen.
Das JSO stellt gewissermaßen die qualitative Spitze der Orchesterlandschaft des Oö. Landesmusikschulwerks dar. Es ist interessant zu wissen, dass viele ehemalige Mitglieder des JSO heute in Berufsorchestern spielen – oft in führenden Positionen. Das spricht für die hervorragende Ausbildung und die großartigen Möglichkeiten, die diesen jungen Musikern geboten werden.
Die Proben und Konzerte des JSO werden von einem erfahrenen Dozententeam begleitet, das aus Mitgliedern des Bruckner Orchesters Linz und der Anton Bruckner Privatuniversität besteht. Renommierte Dirigenten, wie Markus Poschner und Dennis Russell Davies, leiten die musikalischen Veranstaltungen. Die Bandbreite des Repertoires umfasst Werke von Größen wie Mahler, Wagner und Tschaikowsky bis hin zu klassischen Stücken von Mozart und Beethoven.
Insgesamt zeigt sich, dass die musikalische Landschaft in Österreich, und insbesondere in Innsbruck, blüht und gedeiht. Die Erfolge der Innsbrucker Musikschule sind ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie viel Talent und Engagement in der Region vorhanden ist. Man darf gespannt sein, welche Talente die Zukunft noch hervorbringen wird!
