Am 12. Mai 2026 war es endlich so weit: Die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw) feierte die Eröffnung ihres neuen Übungstrakts. Die Vorfreude war greifbar, denn nach einer Bauzeit von rund zehn Monaten stehen nun 14 moderne und schalldichte Übungsräume bereit, die jeweils zwischen 12 und 14 Quadratmetern groß sind. Mit einer Investition von insgesamt 3,1 Millionen Euro für die neuen Räume und 690.000 Euro für die Sanierung eines historischen Hörsaals, dem Gerlinde Haid-Saal, wurde viel in die Verbesserung der Studienbedingungen investiert. Diese neuen Räumlichkeiten sind ein echter Gewinn für die rund 1.500 Studierenden, die sich hier kreativ entfalten können – eine echte Aufwertung für das künstlerische Schaffen!

Besonders beeindruckend ist, dass bei der Planung des Übungstrakts großer Wert auf den Erhalt des Baumbestands gelegt wurde. Zwei alte Bäume, eine Esche und ein Bergahorn, wurden in das Konzept integriert. Es ist schön zu sehen, dass man nicht nur an die neuen Räumlichkeiten, sondern auch an die Natur denkt. Die Projektumsetzung erfolgte durch die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG), und Christine Dornaus, die Geschäftsführerin der BIG, sowie Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner übergaben den symbolischen Schlüssel an Rektorin Ulrike Sych. Ein schöner Moment, der die Zusammenarbeit aller Beteiligten würdigte.

Ein Raum für kreative Entfaltung

Die neuen Übungsräume bieten optimale Bedingungen für Musizieren und Üben. Sie sind so gestaltet, dass Studierende ungestört ihrem künstlerischen Schaffen nachgehen können. Architekt Reinhardt Gallister hat hier ganze Arbeit geleistet. Die modernen und schalldichten Räume sind nicht nur funktional, sondern bieten auch eine angenehme Atmosphäre, die zum kreativen Arbeiten einlädt.

Die Sanierung des Gerlinde Haid-Saals ist ebenfalls ein großer Schritt nach vorne. Nun steht dieser historische Hörsaal wieder für Lehre und Forschung zur Verfügung und kann als weiterer Ort für das kreative Schaffen genutzt werden. Es ist spannend zu sehen, wie Tradition und Moderne hier Hand in Hand gehen. Die mdw zählt zu den größten Universitäten für Musik, Theater und Film weltweit und bietet mit etwa 3.000 Studierenden aus 72 Ländern ein internationales Flair, das den kreativen Austausch fördert.

Ausblick auf weitere Projekte

Aber das ist nicht alles: Die BIG plant bereits weitere Projekte im Bezirk, wie die Umwandlung der historischen Ballonhalle im Arsenal in ein neues Institut für die Universität für Angewandte Kunst. Auch Gespräche mit der Technischen Universität (TU) für ein weiteres Projekt im Arsenal laufen. Es scheint, als ob der Stadtteil Wien-Landstraße im Aufbruch ist, was die kulturelle Landschaft betrifft.

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Für die Studierenden der mdw sind diese neuen Räume und die geplanten Projekte ein Zeichen dafür, dass die Universität ihre Rolle als Ort der kreativen Entfaltung ernst nimmt. Die Investitionen in die Infrastruktur sind nicht nur ein finanzieller Aufwand, sondern ein Bekenntnis zur Förderung der Künste und zur Unterstützung der nächsten Generation von Künstlern. Mehr dazu hier.