Heute ist der 14.05.2026, und in Wien-Neubau tut sich etwas Großes! Der Spatenstich für die Sanierung und Erweiterung der denkmalgeschützten Ballonhalle im Wiener Arsenal wurde nun offiziell gesetzt. Die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) hat sich dieser Herausforderung angenommen, und das Ergebnis verspricht, mehr als nur ein neues Gebäude zu schaffen. Es wird ein neuer Standort für die Akademie der bildenden Künste Wien, die sich hier künftig entfalten kann.

Die Ballonhalle, ein beeindruckendes Bauwerk aus den Jahren 1917/18, wird zu einem Ort, der nicht nur kreativ ist, sondern auch die neuesten technologischen Standards erfüllt. Geplant sind rund 3.600 Quadratmeter Fläche, die Platz für das Institut für Konservierung und Restaurierung sowie für das Institut für Naturwissenschaften und Technologie in der Kunst bieten. Seminar- und Veranstaltungsräume, Werkstätten, Labore und Ateliers werden hier entstehen, alles mit einem klaren Fokus auf die Bedürfnisse der Studierenden und Hörer*innen.

Ein architektonisches Meisterwerk

Der Entwurf stammt von der renommierten Architektengruppe Schenker Salvi Weber, die in einem Wettbewerb ausgewählt wurde. Die Architekten haben es sich zur Aufgabe gemacht, das charakteristische Tonnendach sowie die Sichtziegelmauerwerke zu erhalten. Im Innenraum wird eine zusätzliche Ebene für Seminarräume auf Stelzen im 15 Meter hohen Luftraum errichtet. Das Tonnendach bleibt somit nicht nur sichtbar, sondern wird zum Teil des neuen Designs.

Die BIG investiert über 45 Millionen Euro in dieses zukunftsweisende Projekt, das bis Ende 2027 fertiggestellt sein soll. Die Inbetriebnahme ist für Anfang 2028 angedacht. Bei der Planung wird nicht nur Wert auf die Erhaltung des Bestands gelegt, sondern auch auf die Integration neuer, nachhaltiger Elemente. Der Neubau wird eine eingeschossige Halle für Werkstätten und Ateliers sowie ein fünfgeschossiges Büro- und Laborgebäude umfassen, das mit Geothermie für Heizung und Kühlung ausgestattet ist.

Nachhaltigkeit im Fokus

Ein besonderes Augenmerk gilt der Nachhaltigkeit. Die geplanten Maßnahmen umfassen die Entsiegelung des Geländes und die Schaffung neuer Grünflächen. Auf dem Dach wird eine Photovoltaikanlage installiert, die zur Energiegewinnung genutzt wird. Das neue Gebäude strebt zudem die klimaaktiv-Gold-Zertifizierung an, was zeigt, dass hier nicht nur auf modernste Technik gesetzt wird, sondern auch auf umweltfreundliche Bauweisen. Materialien mit niedrigen Emissionswerten, die demontierbar und wiederverwendbar sind, kommen zum Einsatz.

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Die Herausforderung bei der Sanierung historischer Gebäude ist nicht zu unterschätzen. Oftmals gibt es gravierende Mängel, Feuchtigkeitsschäden oder veraltete Tragwerksstrukturen. Die BIG hat sich jedoch der Aufgabe gewidmet, diese Herausforderungen zu meistern. Die Kombination aus denkmalgerechter Sanierung und innovativen Lösungen wird nicht nur die historische Substanz bewahren, sondern auch den Anforderungen an modernen Wohn- und Arbeitsraum gerecht werden.

Die Ballonhalle wird damit nicht nur ein Ort der Bildung, sondern auch ein Beispiel für gelungenen Denkmalschutz und nachhaltige Stadtentwicklung. Man darf gespannt sein, wie sich dieses ehrgeizige Projekt entwickeln wird und welche neuen Impulse es für die Kreativszene in Wien setzen kann. Ein Ort, an dem Kunst, Wissenschaft und Technologie aufeinandertreffen – das klingt nach einer aufregenden Zukunft!