In der Landesfeuerwehrschule Salzburg dreht sich an diesem Samstag alles um Funk, Karten und klare Ansagen. Vom 5. bis 7. November 2026 wird dort der Bewerb um das Feuerwehrfunkleistungsabzeichen ausgetragen. Heute, am 7. November, geht der dreitägige Bewerb zu Ende.

640 Anmeldungen waren bis zum Anmeldeschluss eingelangt, tatsächlich traten an den Bewerbstagen 578 Bewerberinnen und Bewerber an. 262 starteten in Bronze, 131 in Silber, 88 erlangten das Leistungsabzeichen in Gold. Ausgetragen wurden die Bewerbe in den Wertungsklassen Bronze, Silber und Gold.

Funkbetrieb unter Bewerbsbedingungen

Los ging es am Donnerstag, 5. November 2026, mittags mit der Stufe Silber. Gefragt war weit mehr als das bloße Drücken einer Sprechtaste: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mussten die Funktionen und Bedienelemente von Funkgeräten erklären, im Bereich Kartenkunde Fahrtrouten für Einsatzfahrzeuge erstellen, Nachrichten während eines laufenden Einsatzes übermitteln und Fragen zum Funkwesen beantworten.

Im Funkverkehr kamen unter anderem die Nachrichtenarten „Befehl“, „Meldung“ und „Frage“ zum Einsatz. Auch die Ausdrücke „Verstanden – Ende“, „Hier“, „Kommen“, „Ich berichtige“ und „Ich buchstabiere“ mussten sitzen. Gerade im Einsatz zählt jedes Wort – und manchmal auch das rechtzeitige Weglassen eines unnötigen.

  • Bronze: Erstellen und Weitergabe einer Nachricht, Fragen aus dem Funkwesen, Gerätekunde, Übermitteln einer Nachricht sowie Funkbetrieb im laufenden Einsatz.
  • Silber und Gold: Erstellen und Weitergabe von Nachrichten, Fragen aus dem Funkwesen, Funkbetrieb im laufenden Einsatz, Übermitteln von Nachrichten sowie Kartenkunde mit Fahrtroutenermittlung.

An jedem der drei Bewerbstage bewerteten 80 Bewerterinnen und Bewerter die Leistungen an den verschiedenen Stationen. Der Berechnungsausschuss sammelte die Ergebnisse, erstellte die Ergebnislisten und bereitete die Urkunden für die Siegerehrungen vor. Unterstützt wurden die Bewerberinnen und Bewerber außerdem von Feuerwehrmitgliedern bei den Vorbereitungsarbeiten.

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Hinter den Kulissen hatten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesfeuerwehrkommandos Salzburg alle Hände voll zu tun. Sie übernahmen Vorbereitungen und Aufgaben in Administration, Verwaltung, Organisation, Technik und Verpflegung. Ohne diese Arbeit läuft auch der beste Funkbewerb nicht rund.

Dank an Teilnehmende und Bewerter

Bei den Siegerehrungen dankten Landesbewerbsleiter OBR Klaus Lugstein und Landesfeuerwehrkommandant FVPräs Günter Trinker den Teilnehmenden für die Absolvierung des Leistungsabzeichens. Mit dabei waren politische Ehrengäste, Feuerwehrfunktionäre sowie Orts- und Löschzugskommandanten.

Für ihre Tätigkeit als Bewerter wurden folgende Feuerwehrmitglieder ausgezeichnet:

  • Stufe 1: Manuel Gruber (Saalfelden/LZ Letting), Florian Joiser (Großgmain), Stefan Kratzwald (St. Margarethen), Florian Neureiter (Abtenau/LZ Voglau), Romana Passruger (Schwarzach), Tobias Prommegger (Großarl), Silvia Wieser (Stadt Salzburg), Thomas Wieser (Hollersbach)
  • Stufe 2: Hubert Gappmayer (Filzmoos), Guido Harucksteiner (Eugendorf), Bernhard Moosbrugger (Großgmain), Martin Josef Moser (Göriach), Thomas Müllauer (Leogang), Manfred Passruger (Schwarzach), Christoph Schobersteiner (Bruck an der Großglocknerstraße), Domenik David (Kaprun), Florian Vierthaler (Filzmoos)
  • Stufe 3: Alexander Engel (St. Margarethen), Wolfgang Höllbacher (Ebenau), Hermann Jäger (Mariapfarr), Markus Neumayr (Salzburg Stadt), Erich Hofmeister (Leogang)
  • Stufe 4: Franz Lugstein (Anif/LZ Niederalm), Thomas Neuhofer (Seekirchen), Christian Sommerer (Neumarkt/LZ Neufahrn), Roland Seiter (St. Martin bei Lofer)
  • Stufe 5: Pasquale Ascione und Markus Lienbacher (Abtenau), Georg Kaiser (Bramberg)

Gold als „Feuerwehrmatura“

Wie anspruchsvoll Leistungsabzeichen im Feuerwehrwesen sein können, zeigte sich bereits am 18. April 2026 in Salzburg. Beim 24. Bewerb um das Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold, intern auch „Feuerwehrmatura“ genannt, stellten 122 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr Fachwissen und Können erfolgreich unter Beweis und erhielten das Abzeichen bei der Siegerehrung. Es ist die höchste Leistungsstufe für aktive Feuerwehrmitglieder.

Der Goldbewerb umfasste sieben Disziplinen: Fragen zur Feuerwehrausbildung und zum allgemeinen Feuerwehrwesen, Führungsverfahren, das Erteilen von Befehlen, Verhalten in der Gruppe sowie weitere praktische und theoretische Aufgaben. Für eine faire Bewertung waren 116 Bewerterinnen und Bewerter zuständig. Langjährig tätige Bewerterinnen und Bewerter erhielten bei der Siegerehrung das Bewerterverdienstabzeichen in den Stufen eins bis fünf.

Erinnerungspokale gingen an die fünf bestplatzierten Teilnehmer: Peter Oberreiter junior aus Altenmarkt, Stefan Bachler aus Abtenau, Simone Heugenhauser aus Saalfelden, Florian Klaushofer aus Fuschl am See und Gerhard Keinprecht aus Altenmarkt. Bei der Feier waren Landesfeuerwehrkommandant Günter Trinker sowie zahlreiche Bezirks-, Abschnitts-, Orts- und Löschzugskommandanten aus Salzburg anwesend. Zu den Ehrengästen gehörte Landeshauptfrau-Stellvertreterin Marlene Svazek.

Vom Funkabzeichen bis zur Feuerwehrolympiade

Feuerwehrleistungsbewerbe, auch „Feuerwehrolympiade“ genannt, sind Wettbewerbe österreichischer Feuerwehren. Sie dienen der sportlichen Ertüchtigung und dem Üben und Festigen feuerwehrtypischer Handgriffe. Je nach Bundesland und Ausbildungsziel gibt es unterschiedliche Bewerbsarten. Bewertet werden vor allem Zeit, Genauigkeit und Fehlerpunkte, teilweise auch Alterspunkte. Wer vorgegebene Leistungsgrenzen erreicht, erhält ein Leistungsabzeichen; Sieger bekommen Pokale. Die Abzeichen machen Fachausbildung und Kompetenz sichtbar. Ihre Idee geht auf militärische Kampfabzeichen des Ersten Weltkriegs zurück.

Die Geschichte reicht weit zurück: 1925 fand in Gattendorf im Burgenland die erste „Feuerwehr-Wettübung“ statt. In den 1930er-Jahren war das „Wettschlauchlegen“ österreichweit verbreitet. Ab 1946 wurden in der Steiermark Bewerbe zum Löschangriff durchgeführt, 1948 übernahm der Niederösterreichische Landesfeuerwehrverband Wettkampfbestimmungen nach steirischem Vorbild. Kärnten führte „Feuerwehr-Sportwettkämpfe“ ein; die erste Landesmeisterschaft fand am 5. November 1950 in Klagenfurt statt. Am 4. August 1951 wurden in Haag die ersten niederösterreichischen Landesfeuerwehrwettkämpfe ausgetragen.

1958 fand in Niederösterreich der erste Bewerb um das Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold statt, 1964 wurde in Wien der erste Bundesfeuerwehrleistungsbewerb veranstaltet. 1965 kamen bundesweit einheitliche Bestimmungen: Aus „Wettkämpfen“ wurden „Bewerbe“, aus „Schiedsrichtern“ beziehungsweise „Wettkampfrichtern“ wurden „Bewerter“. Auch Aussehen der Leistungsabzeichen, Regeln und Begriffe wurden vereinheitlicht. Die Bundesländer übernahmen die Regeln schrittweise und teilweise nicht vollständig. Für das Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold galten ab 1968 bundeseinheitliche Bestimmungen; Niederösterreich änderte diese 2003. Seit 2008 ist der Goldbewerb wieder österreichweit durch Bestimmungen des Bundesfeuerwehrverbandes geregelt.

In den 1960er- und 1970er-Jahren kamen außerdem das Wasserwehrleistungsabzeichen, das Feuerwehrjugendleistungsabzeichen, das Sprengdienstleistungsabzeichen und das Funkleistungsabzeichen hinzu. Beim Funkleistungsabzeichen in Bronze in Niederösterreich müssen Teilnehmer Funkmeldungen zu bestimmten Ereignissen erstellen und Grundkenntnisse der Funktechnik, Kartenkunde sowie Funkdisziplin nachweisen. Dieser Einzelbewerb findet nur auf Landesebene, nicht auf Bundesebene, statt.

Der verbreitetste österreichische Bewerb führt zum bundeseinheitlichen Feuerwehrleistungsabzeichen in Bronze, Silber und Gold. Beim Bronze- und Silberbewerb tritt eine Löschgruppe mit neun Feuerwehrmitgliedern an. Zum Ablauf gehören ein Löschangriff mit Aufbau der vollständigen Löschleitung vom Saugkopf bis zum Strahlrohr und ein Staffellauf der Gruppe, bei dem ein Mitglied nicht mitlaufen muss. Jedes Mitglied hat festgelegte Tätigkeiten auszuführen; bewertet werden Zeit und Ausführungsfehler. In Bronze sind die Funktionen vorher festgelegt, in Silber werden sie unmittelbar vor dem Bewerb ausgelost. Alterspunkte ermöglichen zusätzliche Wertungen für ältere Teilnehmer.

Die Grundregeln sind österreichweit weitgehend gleich und wurden auch in die alle vier Jahre stattfindende internationale Feuerwehrolympiade übernommen. Bewerbe finden auf Bezirks- und Landesebene statt, für die Teilnahme an Landesbewerben ist keine Qualifikation auf Bezirksebene erforderlich. Bundesbewerbe gibt es alle fünf Jahre, dort treten nur Sieger an. Je nach Ebene stehen die Bewerbe unter der Leitung von Bezirkskommando, Landesfeuerwehrverband oder Bundesfeuerwehrverband; die jeweilige Feuerwehr übernimmt die Organisation vor Ort.

Der Goldbewerb ist ein Einzelbewerb mit theoretischem und praktischem Teil und wird von den Landesfeuerwehrverbänden organisiert. Zu den Inhalten zählen unter anderem spezielle Knoten, Löschwasserberechnung, Lagebeurteilung, die Führung eines Einsatzes und Exerzierübungen. In Niederösterreich waren Sepp Kast von 1958 bis 1976, Peter Juster 1977–1978 und 2002, Alois Mayer 1979–2001, Karl Graf 2003–2016 und Markus Schuster seit 2017 als Bewerbsleiter tätig.

Neben den Funk- und klassischen Leistungsbewerben gibt es in Österreich Wasserwehrleistungsabzeichen, Ausbildungsprüfungen Technische Hilfeleistung, Branddienstleistungsabzeichen, Atemschutzleistungsabzeichen, Bewerbe für die Feuerwehrjugend und weitere Spezialbewerbe. Beim steirischen Wasserwehrleistungsabzeichen reichen die Klassen im Zweimannbewerb von Bronze ohne oder mit Alterspunkten über Silber bis zur Meisterklasse; im Einmannbewerb gibt es unter anderem Zillen-Einer Allgemein, Zillen-Einer Allgemein Frauen, Zillen-Einer mit Alterspunkten, Zillen-Einer Meister und Zillen-Einer Meister mit Alterspunkten. Dazu kommen Goldwertung, A-Wertung und die Gold-Disziplin Zillenfahren. Für Mitglieder verschiedener Feuerwehren gibt es Kategorien, Teilnehmer anderer Verbände werden in einer Gästewertung geführt.

Der Ablauf reicht dort vom Zillenfahren bis zu theoretischen Aufgaben, je nach Klasse gehören Knotenkunde, Rettungsringwurf und theoretische Aufgaben im Goldbewerb dazu. Aus den Ergebnissen der Bewerbsklassen, ausgenommen Gold, wird eine Durchschnittszeit für eine Mannschaftswertung errechnet. Vom 24. bis 27. August 2006 fand in Emmersdorf an der Donau im Bezirk Melk in Niederösterreich ein besonders teilnehmerstarker Landeswasserwehrleistungsbewerb statt: Rund 3.000 Feuerwehrzillen starteten an zwei Wochenenden.

Die Ausbildungsprüfung Technische Hilfeleistung ist ein relativ junger Bewerb und gilt formal als Ausbildungsprüfung. Es gibt keine Punktewertung und keine Reihung, entscheidend ist korrektes Arbeiten innerhalb einer festgelegten Zeitspanne. Simuliert wird ein technischer Einsatz nach einem Verkehrsunfall mit Absperrung, Beleuchtung, Brandschutz und dem Einsatz eines hydraulischen Bergegeräts. Benötigt werden ein Tank- oder Rüstlöschfahrzeug und ein Löschfahrzeug. Bewerter aus anderen Feuerwehren beobachten die Durchführung; nicht Geschwindigkeit, sondern Genauigkeit ist entscheidend. Bei Unterschreitung einer bestimmten Mindestzeit werden Fehler doppelt gezählt.

Die Prüfung gibt es in Bronze, Silber und Gold. In Bronze sind die Funktionen vorher bekannt, in Silber werden sie ausgelost, in Gold kommen theoretische Fragen und Zusatzaufgaben für jedes Mitglied hinzu. Feuerwehren mit nur einem Fahrzeug können gemeinsam mit anderen Feuerwehren antreten, die Gruppe kann aus Mitgliedern mehrerer Feuerwehren bestehen. Die Prüfung findet auf Ebene einer der teilnehmenden Feuerwehren statt. Bewerter stammen meist aus dem eigenen Bezirk, werden aber vom Landesfeuerwehrverband ausgebildet und ernannt.

In der Steiermark wurde die Ausbildungsprüfung Löscheinsatz 2005 eingeführt. Sie ist das Gegenstück zur Ausbildungsprüfung Technischer Einsatz im Branddienst. Eine Löschgruppe muss die Einsatzstelle absichern, die Wasserversorgung herstellen und einen Zimmerbrand unter schwerem Atemschutz bekämpfen. Zusätzlich sind theoretische und praktische Fragen zu Leinen und Knoten, Führungsverfahren und Erster Hilfe zu beantworten. Es gibt die Stufen Bronze, Silber und Gold; die Prüfung wird auf Ebene einer oder mehrerer Feuerwehren abgehalten. In der Steiermark und in Oberösterreich gibt es außerdem ein dreistufiges Sanitätsleistungsabzeichen, bei dem jeweils drei Feuerwehrmitglieder theoretische und praktische Aufgaben aus dem Sanitätsbereich lösen.

Das steirische Atemschutzleistungsabzeichen soll den sicheren Umgang mit schweren Atemschutzgeräten verbessern. Fünf Stationen gehören dazu: ein schriftlicher Test, das richtige Anlegen des Pressluftatmers und der Maske mit gegenseitiger Unterstützung samt gemeinsamer Dichtheitsprüfung, Menschenrettung und stabile Seitenlage, ein Innenangriff mit Verhaltensregeln etwa bei Türöffnungen sowie das Aufrüsten und Überprüfen des Atemschutzgeräts. In Silber und Gold gelten kürzere Zeitvorgaben, die Funktionen werden ausgelost. Zusätzlich gibt es mehr Fragen und Aufgaben, etwa zur Atemschutzüberwachung und zum Funk.

Auch die Feuerwehrjugend hat eigene Bewerbe und Wissensstandüberprüfungen. Erfolgreiche Teilnehmer erhalten jeweils ein Abzeichen. Unterschieden wird zwischen 10- und 11-Jährigen sowie 12- bis 15-Jährigen, außerdem nach den Ebenen Bezirk, Land und Bund.

Der körperlich anspruchsvolle Einzelbewerb der Freiwilligen Feuerwehr Siegendorf im Burgenland wurde aus den USA übernommen. Er besteht aus vier Stationen und verlangt hohe Ausdauer und psychische Belastbarkeit: Zwei 4-Zoll-B-Schläuche müssen über 80 Meter ausgezogen, eine 80 Kilogramm schwere Puppe 100 Meter getragen, eine drei Meter hohe Eskaladierwand überwunden und zwei 15-Kilogramm-Kanister auf ein Gerüst gebracht werden. Danach geht es mit Atemschutzgerät in den zehnten Stock. Seit 2004 wird der Bewerb als Einzelveranstaltung der Freiwilligen Feuerwehr Siegendorf mit Unterstützung von Sponsoren durchgeführt. Teilnehmen können österreichische und ausländische Feuerwehrmitglieder aus freiwilligen und Berufsfeuerwehren.

Das Strahlenschutzleistungsabzeichen in Silber organisiert das Forschungszentrum Seibersdorf unter der Leitung der Strahlenschutzschule Seibersdorf. Der Bewerb ist für alle Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben sowie das Österreichische Bundesheer gleich geregelt. Die einzelnen Organisationen führen ihn unter Leitung des Forschungszentrums durch; das Abzeichen wird gegenseitig anerkannt. Die Ausbildung kann als Ersatz für bestimmte Strahlenschutzkurse an Feuerwehrschulen anerkannt werden.

Nach 1945 wurden Feuerwehrleistungsbewerbe an zahlreichen Orten in Österreich durchgeführt. Seit 1965 heißen sie einheitlich „Leistungsbewerbe“; zuvor waren auch „Feuerwettkämpfe“ oder „Leistungswettkämpfe“ gebräuchlich. Die Landesverbände beginnen ihre offizielle Zählung jeweils mit dem Jahr, in dem sie die bundeseinheitlichen Regeln übernahmen. Diese Regeln wurden in der Steiermark ausgearbeitet und zunächst von steirischen Gruppen angewandt. Niederösterreich übernahm sie in groben Zügen und führte sie 1951 landesweit ein – deshalb gilt der niederösterreichische Landesbewerb von 1951 als ältester österreichischer Landesbewerb.

Frühere Landesbewerbe mit eigenen Regeln werden gesondert beziehungsweise kursiv geführt. Die tabellarische Übersicht dokumentiert Austragungsorte und Bewerbsnummern der Landes- und Bundesbewerbe von 1871 bis 2026. Für 2020 und 2021 sind mehrere Bewerbe wegen Absagen nicht durchgeführt worden. Enthalten ist auch die Entwicklung von Bewerbskategorien wie Bronze A und B, Silber A und B, dem Mannschaftsleistungsbewerb ab 2019, der Landesmeisterschaft der Cupsieger ab 2024 und der Damenwertung Bronze A ab 2012.

In Salzburg klingt der Funkbewerb heute mit Urkunden, Gesprächen und vermutlich ziemlich müden Beinen aus. Die Funkgeräte werden eingepackt, die Karten verschwinden wieder in den Mappen. Und irgendwo fällt noch ein letztes „Kommen“.